ABSTIMMUNG: Nein zur Durchsetzungsinitiative im Kanton Luzern

Der Kanton Luzern gehört bei der Durchsetzungsinitiative zu den Nein-Kantonen. Bei der Initiative gegen die «Heiratsstrafe» hingegen ganz knapp zu Ja-Lager.

Drucken
Teilen
Es formiert sich weiterer Widerstand gegen die SVP-Durchsetzungsinitiative. Das Wirtschaftskomitee succèSuisse wehrt sich vehement gegen das Volksbegehren. (Archiv) (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

Es formiert sich weiterer Widerstand gegen die SVP-Durchsetzungsinitiative. Das Wirtschaftskomitee succèSuisse wehrt sich vehement gegen das Volksbegehren. (Archiv) (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

Bei der eidgenössischen Volksabstimmung über die Durchsetzungsinitiative lag im Kanton Luzern der Anteil der Nein-Stimmen bei 56,3 Prozent. Am höchsten war die Ablehnung in der Stadt Luzern mit einem Nein-Anteil von 71,1 Prozent. Fast ebenso hoch ist am anderen Ende des Spektrums der höchste Ja-Anteil, nämlich in Hasle mit 70,6 Prozent.

Die Stimmbeteiligung lag bei ausserordentlich hohen 68 Prozent.

Knappes Ja zur Initiative gegen die Heiratsstrafe

Knapp ging es im Kanton Luzern bei der Volksinitiative «Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe» aus. Hier liegen die Befürworter mit einem Ja-Anteil von 50,83 Prozent vorn.

Eindeutig fällt das Resultat hingegen bei der Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» aus, die im Kanton Luzern aktuell mit 64,1 % Nein-Stimmen abgelehnt wird.

bac