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ABSTIMMUNG: Nur Spucken ist noch gratis

40 Franken für einen Kaugummi oder eine Zigarette: Mit Ordnungsbussen will Luzern Abfallsünder belangen. Die Wirkung ist umstritten, wie das Beispiel Basel zeigt.
Abfallsünder könnten künftig härter bestraft werden. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Abfallsünder könnten künftig härter bestraft werden. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Wenn das Stimmvolk am 8. Februar der Änderung des Übertretungs-Strafgesetzes zustimmen sollte, werden Abfallsünder künftig härter an die Kandare genommen. Strafen im Schnellverfahren mittels Ordnungsbussen bis maximal 300 Franken werden möglich. Eine liegen gelassene Cola-Dose zum Beispiel schlägt mit 40 Franken zu Buche, das Gleiche gilt für einen weggeworfene Zigarettenstummel. Spucken würde – im Gegensatz etwa zu Singapur – nicht geahndet.

«Situation nicht verbessert»
Ob diese Massnahme zu mehr Sauberkeit führt, ist fraglich. Das Beispiel von Basel-Stadt belegt das Gegenteil. Dazu Alexander Isenburg, Chef Stadtreinigung in Basel: «Obwohl unsere Polizei Ordnungsbussen ausstellen darf, hat sich die Situation nicht verbessert, im Gegenteil. Littering ist ein gesellschaftliches Problem, und dem ist mit Bussen nur schwer beizukommen.»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag»

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