ABSTIMMUNG: Pflegeheim Ibenmoos kann saniert werden

Das Stimmvolk der Gemeinde Hohenrain gab grünes Licht zur Sanierung des Pflegeheims Ibenmoos. Die Erneuerungsarbeiten kosten 4 Millionen Franken.

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Das Pflegeheim Ibenmoos in Hohenrain kann saniert werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Pflegeheim Ibenmoos in Hohenrain kann saniert werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Entscheid zu Gunsten des Pflegeheims Ibenmoos fiel klar aus: 604 Ja-Stimmen standen 205 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung betrug 50,8%.

«Die Sanierung und Erneuerung des bestehenden Heimes ist die einzige Variante, die sich selber finanziert», sagt Gemeindepräsident Gerhard Steiner. Die Investition von 4 Millionen Franken soll über den Heimbetrieb, also ohne Steuergelder, finanziert werden. Zwar ist dafür eine Erhöhung der Heimtaxen nötig. Die Pensionspreise bleiben laut Gemeinderat aber auch nach dem Ausbau unter den durchschnittlichen Preisen im Amt Hochdorf.

Bereits im Herbst wird nun mit dem Bau begonnen. Das Hauptgebäude bleibt im heutigen Erscheinungsbild erhalten. Unter anderem entsteht hier im Erdgeschoss die Cafeteria mit Kiosk. Die 19 Einzel- und 4 Doppelzimmer in den Obergeschossen werden völlig neu angeordnet. Westseitig ist ein Anbau vorgesehen. Hier entstehen der Speisesaal sowie acht Einzelzimmer. Das erneuerte Heim umfasst wie bis anhin insgesamt 34 Pflegebetten. Gegenwärtig sind diese vollbelegt.

Keine Ordensschwestern mehr
Das Heim Ibenmoos besteht seit 1833. Von 1857 bis 1988 wurde es von Ordensschwestern des Klosters Ingenbohl und anschliessend während 18 Jahren von Schwestern des Klosters Baldegg geführt. 2006 haben sich die Schwestern vollständig zurückgezogen.

get/HRW