ABSTIMMUNG: Reaktionen zur Sportarena-Abstimmung

Der Allmend-Entscheid der Stadtluzerner Stimmbevölkerung löst zufriedene Reaktionen beim Stadtrat, bei FCL-Präsident Walter Stierli sowie beim Ja-Komitee aus. Weiterhin kritisch gibt sich das Nein-Komitee.

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Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, zeigt sich erfreut über die gewonnene Abstimmung (Bild René Meier / Zisch).

Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, zeigt sich erfreut über die gewonnene Abstimmung (Bild René Meier / Zisch).

«Mit der Umzonung der Allmend ist ein wichtiges Zwischenziel erreicht», sagte Stadtpräsident Urs W. Studer anlässlich einer Medienkonferenz. Der Kredit zur Realisierung der Sportarena komme im November vor das Volk und er hoffe, dass das auch wieder gut komme.
Freude herrscht auch bei Walter Stierli, Präsident des FC Luzern. Er ist überzeugt, dass das neue Stadion eine «massive Euphorie in der ganzen Innerschweiz auslösen wird.» Er appelliert an die Gegner, dieses Ja sportlich-fair zu akzeptieren und nicht an allem herumzunörglen.

Das Komitee «JA zur Allmend» nimmt mit Freude und Genugtuung zur Kenntnis, dass «sowohl Breitensport als auch Spitzenfussball auf der Allmend möglich sind». Das Komitee wertet das Abstimmungsresultat als ein klares Signal für die Sportarena mit Wohnen als Mantelnutzung auf der Allmend.

Bedauern beim Gegnerkomitee
Das Komitee «Allmend ohne Hochhäuser» bedauert den Entscheid der Umzonung auf der Allmend. Das Ja zur Zonenplanänderung heisse aber nicht, dass das Volk auch im Herbst zum Bauprojekt «Sportarena Allmend» zustimmen werde. Gleichzeitig fordert das Gegenkomitee den Stadtrat auf, die Breitensportanlagen (Hallenbad, Leichtathletik und Turnhalle) im Besitz der Stadt Luzern zu halten, wie es in einem Communiqué heisst. Diese Lösung sei auch innerhalb des gewählten Investorenmodells absolut realisierbar. Die Stadt Luzern komme auf diesem Weg zu langfristig günstigeren Gebäuden, sei im Betrieb und Unterhalt nicht vom Investor abhängig und könne auf zukünftige Entwicklungen reagieren.

rem