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ABSTIMMUNG: Rothenburg setzt Weichen für rege Bautätigkeit

Die Rothenburger Bevölkerung stimmt dem Bebauungsplan für das Gebiet östlich des Bahnhofs Rothenburg deutlich zu. Das sind gute Nachrichten für eine Firma, die ihren Sitz dorthin verlegen will.
Direkt am Bahnhof Rothenburg sind drei Gebäudekomplexe mit Innenhöfen sowie ein Hochhaus (45 bis 55 Meter) vorgesehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Direkt am Bahnhof Rothenburg sind drei Gebäudekomplexe mit Innenhöfen sowie ein Hochhaus (45 bis 55 Meter) vorgesehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Mit 1156 Ja- gegen 466 Nein-Stimmen haben die Stimmbürger den Bebauungsplan Rothenburg Station Ost mit grosser Mehrheit angenommen (Ja-Stimmenanteil: 71 Prozent). Eine deutliche Zustimmung erhielt mit 1217 gegen 375 Stimmen (76 gegen 24 Prozent) ebenso die Teilrevision der Gemeindeordnung, die an das neue kantonale Finanzhaushaltgesetz angepasst werden muss (HRM2). Stark mobilisieren konnten die beiden Vorlagen allerdings nicht: Lediglich 30 Prozent der berechtigten Stimmbürger zog es diesen Sonntag an die Urne.

Mit der Annahme des Bebauungsplans kann die Entwicklung des Areals im Bahnhofgebiet nun losgehen. Klar ist bereits, dass der Krienser Software-Entwickler Opacc seinen Firmensitz dorthin verlegen will. Er hat dafür bereits vor ein paar Jahren eines von drei Grundstücken zwischen dem Bahnhof Rothenburg und der Autobahn gekauft. Was die anderen beiden Grundstücke betrifft, ist die Planung weniger weit: Der Kanton Luzern will seines vielleicht verkaufen. Das dritte gehört derzeit noch der Buchecker AG, das Immobilienunternehmen Mobimo AG hat dafür aber das Kaufrecht erworben.

Angst vor Mehrverkehr

Grundsätzlich sieht der Bebauungsplan vor, dass auf dem Areal eine etappierte Überbauung für maximal 2500 Arbeitsplätze entstehen soll. Direkt am Bahnhof sind drei Gebäudekomplexe mit Innenhöfen sowie ein Hochhaus (45 bis 55 Meter) geplant. Ein Aspekt, welcher der Bevölkerung denn auch zu denken gibt, ist die Angst vor Mehrverkehr. Laut Gemeinderat bildet der Bebauungsplan jedoch eine wichtige Grundlage, damit der Bahnhof Rothenburg Station durch die SBB und den Kanton ausgebaut wird. Um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren und aufgrund der guten Erschliessung an den öffentlichen Verkehr, wird die Parkplatzzahl gegenüber dem Normbedarf deshalb um 35 Prozent reduziert.

Im Bebauungsplan ist zudem geregelt, dass nur betriebsbedingte Wohnungen zugelassen sind, die Verkaufsflächen beschränkt sind und der Buzibach naturnah durch das Gebiet fliesst. Stark lärmerzeugende Nutzungen sind mit der Annahme der Vorlage ausserdem nicht mehr zulässig – ebenso wie reine Transport- und Logistikbetriebe.

Gemeinderat lehnte Baugesuch für Fast-Food Kette ab

Mit dem Bebauungsplan will die Gemeinde Rothenburg sicherstellen, dass sich um den Bahnhof hochwertige Arbeitgeber ansiedeln können und sich das Gebiet zu einem attraktiven Standort mit zusätzlichen Steuereinnahmen für die Gemeinde entwickelt. Gleichzeitig soll das bisher brach liegende Land haushälterisch und im Sinne einer inneren Verdichtung genutzt werden. Aus diesem Grund hat der Rothenburger Gemeinderat in den letzten Jahren verschiedene Baugesuche wie eingeschossige Fast-Food Ketten abgelehnt und stattdessen mit Grundeigentümern den Bebauungsplan erarbeitet.

gjo/bac.

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