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ABSTIMMUNG: Ruswil bekommt Indoor-Minigolf-Anlage

Die Ruswiler haben der Teilrevision der Ortsplanung zugestimmt. Jetzt sollen möglichst schnell die nächsten Schritte folgen.
Ernesto Piazza
Gute Neuigkeiten für den Ruswiler Leo Muff: Die Teilrevision ist angenommen. (Bild: Pius Amrein (4. März 2018))

Gute Neuigkeiten für den Ruswiler Leo Muff: Die Teilrevision ist angenommen. (Bild: Pius Amrein (4. März 2018))

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch

Deutliche Zustimmung für die Teilrevision der Ortsplanung in Ruswil: Mit 2076 Ja- zu 506 Neinstimmen – das entspricht einem Ja-Anteil von 80,4 Prozent – kann Landwirt Leo Muff die geplante Indoor-Minigolf-Anlage bauen. Die Stimmbeteiligung betrug 52,8 Prozent.

Konkret ging es bei der Teilrevision um die Überführung der Scheune von der Landwirtschafts- in eine Sonderbauzone und damit um die Erweiterung der Sonderbauzone E um dieses Gebäude. Es steht, zusammen mit dem 500 Jahre alten Bauernhaus, welches Muff mit seiner Familie bewohnt, im kantonalen Inventar schützenswerter Bauten. Dieser Umstand bedeutet auch, der Landwirt muss die Bauten erhalten und pflegen.

Mit dem deutlichen Ja zur Teilrevision kann er jetzt seine Pläne verwirklichen und in der Scheune eine turnierfähige, genormte Minigolf-Anlage bauen. Vorgesehen sind dafür Investitionen von rund 550'000 Franken.

Möglicher Baustart im Spätsommer

Leo Muff zeigte sich auf Anfrage sehr zufrieden über das deutliche Ja. Zwar habe er im Vorfeld der Abstimmung in der Bevölkerung positive Signale und eine grosse Resonanz für die neue Anlage wahrnehmen können, so der Landwirt, «doch bevor das Resultat nicht feststeht, kann man auch nicht davon ausgehen, dass es positiv ausfällt.»

Unbestritten war das Projekt auch bei den Ruswiler Parteien und bei der Exekutive. Gemeindepräsident Leo Müller (CVP) sagt: «Wir haben dieses Anliegen immer unterstützt. Es ist eine gute Ergänzung zum jetzigen Angebot.» Dieses besteht aus einer Pitch- und Putt-Golfanlage in direkter Umgebung.

Das neue Bauvorhaben hätte eigentlich schon früher in Angriff genommen werden sollen. Das bestätigt auch Leo Müller. Doch bei der ersten öffentlichen Auflage wurden zwei Einsprachen eingereicht, was nach Überarbeitung der Pläne allerdings nicht mehr der Fall war.

Und wie sehen die nächsten Schritte aus? Erst muss die Teilrevision vom Regierungsrat gutgeheissen werden. Muff rechnet dafür mit rund acht Wochen. In der Zwischenzeit will er die Baubewilligung vorbereiten, «so dass wir sie bei grünem Licht sofort einreichen können.» Bezüglich Baubeginn will er sich zwar noch nicht konkret festlegen. Muff hofft aber, dass dies im Spätsommer der Fall sein wird.

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