ABSTIMMUNG: Sportarena nimmt erste Abstimmungshürde

Das Luzerner Stimmvolk befürwortet den Umzonungs- und Kreditantrag zur weiteren Planung der Sportarena Luzern. Ein Ja gab es ausserdem für den Ausbau der Zentralbahn, die Entwicklung des Messeplatzes Luzern und die Steuersenkung.

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Das Modell des neuen Stadions, der Messehallen und der Linienführung der Zentralbahn auf der Allmend. (Bild Urs Flüeler)

Das Modell des neuen Stadions, der Messehallen und der Linienführung der Zentralbahn auf der Allmend. (Bild Urs Flüeler)

Das Luzerner Stimmvolk hat die Weichen für die Entwicklung der Allmend gestellt: Die Vorlage zur Sportarena wurde mit 11'530 Ja-Stimmen (53,8%) zu 9898 Nein-Stimmen angenommen.

Den beiden anderen Allmend-Vorlagen wurde deutlicher zugestimmt. Den Ausbau der Zentralbahn befürworteten 86 Prozent, die Entwicklung des Messeplatzes Luzern 80 Prozent der Stimmenden.

Sportarena Luzern
Mit der Zustimmung zur Umzonung und den Projektierungskredit über 9,95 Millionen Franken haben die Stadtluzerner den Grundsatzentscheid gefällt, dass die Idee einer Sportarena weiterverfolgt und das Projekt KOI im Detail geplant werden kann. Das Projekt KOI umfasst das Fussballstadion, das Sportgebäude mit Hallenbad, Doppelturnhalle, Fitnesszentrum, Büro- und Verkaufsflächen, sowie zwei Hochhäuser mit insgesamt 48 Appartements und rund 250 Mietwohnungen.

Im Herbst, vermutlich am 30. November, wird das überarbeitete KOI-Projekt den Stimmberechtigten vorgelegt. Dann wird definitiv entschieden,ob die Sportarena und die Hochhäuser gebaut werden kann.

Zentralbahn
Der Ausbau der Zentralbahn sieht den Doppelspurausbau und eine Tieflegung der Bahn auf Stadtgebiet vor. Dadurch können sämtliche Bahnübergänge aufgehoben und das bisherige Trassee der Bahn für Velofahrer und Fussgänger genuzt werden. Durch die neue S-Bahn-Haltestelle wird die Allmend optimal erschlossen werden.

Messeplatz
Die Erneuerung der Infrastruktur der Messe wird rund 55 Millionen Franken kosten. Der Anteil der Stadt beträgt 18,5 Millionen.

Ja zur Steuersenkung
Dem Voranschlag 2008 stimmte das Volk mit 16'821 gegen 3788 Stimmen zu (81,6 zu 18,4 %). Das Ja hat eine Senkung des Steuerfusses um einen Zehntel auf 1,75 Einheiten zur Folge.

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