109-jähriges Schulhaus St. Karli kann saniert werden: 2021 starten die Bauarbeiten

Die Stadtluzerner Stimmberechtigten haben dem Sanierungskredit von 22,4 Millionen Franken deutlich zugestimmt.

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Das 1911 eröffnete Schulhaus St. Karli in Luzern.

Das 1911 eröffnete Schulhaus St. Karli in Luzern.

Bild: Nadia Schärli (20. April 2020)

(rk/rem) Die Stadt Luzern lässt ein weiteres historisches Schulhaus totalsanieren. Die Stimmberechtigten haben dafür einen Kredit in der Höhe von 22,4 Millionen Franken bewilligt. Das Resultat fiel mit 27'109 zu 4062 Stimmen klar aus (Ja-Anteil von 87,0 Prozent). Die Stimmbeteiligung beträgt 60,1 Prozent.

Die Sanierung des 109 Jahre alten Schulhauses beginnt nächstes Jahr und dauert bis 2023. Während dieser Zeit werden die Kinder in einem Provisorium unterrichtet.

Das Bauprojekt umfasst nicht allein die Sanierung des historischen Schulgebäudes. Auf der Rückseite des Schulhauses soll ein moderner Anbau entstehen. Im Gegenzug soll der bestehende Anbau aus den 60er-Jahren (seitlich des Schulhauses) abgerissen werden. Der Pausenplatz soll ebenfalls saniert und aufgewertet werden. So soll es künftig weniger Asphalt und mehr Sand- und Kiesflächen sowie Spielmöglichkeiten geben. Ausgebaut wird zudem der Schülerhort. Gemäss Beschluss des Stadtparlaments muss dieser Platz für bis zu 60 Prozent der St-Karli-Schüler bieten.

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Robert Knobel