ABSTIMMUNG: Weg frei für Luzerner Wirtschaftsfakultät

Das Stimmvolk des Kantons Luzern sagt ja zum neuen Universitätsgesetz. Damit kann an der Uni Luzern eine Wirtschaftsfakultät entstehen.

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Mit dem JA zum neuen Uni-Gesetz kann in Luzern nun eine Wirtschaftsfakultät entstehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Mit dem JA zum neuen Uni-Gesetz kann in Luzern nun eine Wirtschaftsfakultät entstehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Revision des Universitätsgesetzes ist am Sonntag im Kanton Luzern mit 65'761 gegen 53'618 Stimmen angenommen worden. Das entspricht einem Verhältnis von 55 zu 45 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 47 Prozent.

80 der 83 Gemeinden stimmten der Vorlage zu, einzig Altwis, Ebersecken und Fischbach lehnten sie ab. Der Ja-Anteil in den Gemeinden lag zwischen 75,98 Prozent (Doppleschwand) und 50,61 Prozent (Stadt Luzern).

Mit dem Ja zur Gesetzesänderung steht der Schaffung einer Wirtschaftsfakultät nichts mehr im Weg. Der Aufbau der neuen Fakultät soll mit privaten Mitteln finanziert werden, der normale Betrieb sodann im Wesentlichen mit öffentlichen Geldern des Bundes, des Kantons Luzern sowie der Herkunftskantone der Studierenden.

Die Universität Luzern gibt es in der heutigen Form seit 14 Jahren. Sie verfügt über eine theologische, Kultur- und sozialwissenschaftliche sowie eine rechtswissenschaftliche Fakultät. Mit knapp 2500 Bachelor- und Master-Studenten ist sie die kleinste Universität der Schweiz.

Das neue Gesetz beinhaltet auch die Vorgabe, mit der Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern zusammenzuarbeiten.

Von den im Kantonsrat vertretenen Parteien befürworteten CVP, SVP und FDP das Gesetz. SP und Grüne sprachen sich im Vorfeld dagegen aus. Die Grünliberalen hatten Stimmfreigabe beschlossen.

shä/bac