Abstimmung
Wirtschaft Uri sagt Ja zum CO2-Gesetz

Der Dachverband hat seine Parolen für die den 13. Juni gefasst. Die Agrar-Initiativen seien zu extrem.

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(nke) Das CO2-Gesetz ist ein wirkungsvolles Massnahmenpaket, das Innovation und Fortschritt zu Gunsten des Klimas ermöglicht. Dies schreibt der Dachverband Wirtschaft Uri in einer Pressemitteilung. Daher befürworte man die Vorlage.

Das CO2-Gesetz sieht vor, die Treibhausgasemissionen mit einem Mix aus höheren und neuen Lenkungsabgaben, Grenzwerten für Gebäude und Fahrzeuge sowie einem Klimafonds zu senken. «Das CO2-Gesetz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer intakteren Umwelt», so René Röthlisberger, Präsident von Wirtschaft Uri. Es stellt die Grundlage zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, das auch die Schweiz unterzeichnet hat. Wirtschaft Uri erachtet das CO2-Gesetz als machbar, vernünftig und notwendig.

Die Pestizid- und Trinkwasser-Initiative werden hingegen klar abgelehnt. Diese Volksinitiativen seien zu radikal. Die Pestizid-Initiative fordert ein Verbot aller synthetischen Pflanzenschutzmittel. Dies mindere die Rentabilität, verteuere die Lebensmittelproduktion in der Schweiz und lasse somit deren Wettbewerbsfähigkeit bröckeln. Pflanzenschutzmittel seien für die Produktion von Lebensmitteln in der Schweiz in ausreichender Menge und in der erforderlichen Qualität notwendig. Was die Trinkwasser-Initiative angeht, würde ein komplettes Verbot des Einsatzes von Pestiziden und des Zukaufs von Futtermitteln bei vielen Betrieben, die Direktzahlungen erhalten, zu einem Rückgang der Produktion und zu Ertragsminderungen führen. Weiter fasst Wirtschaft Uri die Ja-Parole für das Covid-19-Gesetz.