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ABSTIMMUNG: Wolhusen sagt Nein zum 1,8-Millionen-Kredit fürs neue Kunstrasenfeld

Mit 991 zu 657 Stimmen lehnen die Bürger von Wolhusen den neuen Fussballplatz bei der Blindei ab.
Ein Kunstrasenfeld. (Symbolbild: Pius Amrein)

Ein Kunstrasenfeld. (Symbolbild: Pius Amrein)

Laut Gemeindepräsident Peter Bigler wäre vorgesehen gewesen, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2018 beginnen, damit das Spielfeld für die Saison 2019/20 bereit hätte stehen können. Die Stimmbeteiligung lag bei 59 Prozent.

Das klare Abstimmungsergebnis dürfte insbesondere den FC Wolhusen und seine über 250 Spieler ärgern. Sie stossen heute mit der Infrastruktur auf der Blindei an die Grenzen. Ein Naturrasen sollte nicht mehr als während 15 Stunden pro Woche bespielt werden. Dieser Wert wird heute alleine schon mit den Meisterschaftsspielen nahezu ausgenutzt. Hinzu kommt: Zwei der Trainingsplätze und das Hauptspielfeld befinden sich zwischen Schiessstand und Zielscheibe der Schiessanlage. Dies bringt weitere Einschränkungen mit sich.

Gemeinde trägt knapp 1,5 Millionen Franken

Die Kosten für den Kunstrasen hätten 1,81 Millionen Franken betragen. Davon hätte die Gemeinde 1,48 Millionen Franken übernommen. 200'000 Franken hätte der FC Wolhusen, 50'000 Franken die Gemeinde Werthenstein und 80'000 Franken die Sportförderung des Kantons gezahlt.

Die Pläne für das neue Kunstrasenfeld sind im Dorf im Vorfeld bereits auf Widerstand gestossen: Die Controlling-Kommission der Gemeinde war der Meinung, dass die Ausgaben von 1,48 Millionen Franken für Wolhusen nicht tragbar seien. Auch die SVP-Ortspartei hatte für das Projekt die Nein-Parole gefasst. In einer emotionalen Diskussion habe «die Sorge um die Gemeindefinanzen überwogen», teilte die Ortspartei mit. Die Stimmbevölkerung schloss sich dieser Meinung mit einem Nein-Stimmenanteil von 60 Prozent an.

fi/zfo

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