Acht Regierungsratskandidaten in der Debatte

Kandidaten direkt treffen - dieses Bedürfnis nehme zu, sagt ein Politexperte. Die Neue Luzerner Zeitung bietet gleich zwei Gelegenheiten.

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Regierungsratswahlen: Wer schafft den Sprung in die Regierung? (Bild: Neue LZ)

Regierungsratswahlen: Wer schafft den Sprung in die Regierung? (Bild: Neue LZ)

Jetzt tritt der Wahlkampf um die fünf Sitze in der Luzerner Regierung in die entscheidende Phase. Die Wahlcouverts sind bereits bei den Stimmberechtigten im Briefkasten gelandet oder werden es demnächst sein. Wessen Name aus dem Feld der acht Frauen und Männer – drei Bisherige, fünf Neue (siehe Bilder) – soll also für den 10. April auf den Wahlzettel? Unschlüssig? Möchten Sie sich zuerst noch ein Bild von den Kandidaten machen?

Die Neue Luzerner Zeitung bietet zwei Gelegenheiten, alle acht Regierungsratskandidaten live in der politischen Diskussion zu erleben. Und zwar an folgenden Podiumsveranstaltungen (Eintritt frei):

Mittwoch, 16. März im Hotel Schweizerhof Luzern (19.30 Uhr).
Dienstag, 22. März in der Festhalle Sempach (19.30 Uhr).

Regierungsratswahlen: Wer schafft den Sprung in die Regierung? (Bild: Neue LZ)

Regierungsratswahlen: Wer schafft den Sprung in die Regierung? (Bild: Neue LZ)

Facebook und Co. als Konkurrenz

«Podiumsgespräche geben die Möglichkeit, in direkten Kontakt zu treten mit Kandidaten, die man sonst nur aus Prospekten oder aus den Medien kennt», sagt der renommierte Politkommentator Iwan Rickenbacher, der selber schon oft Podien moderierte. «Je virtueller die Kommunikation wird über Facebook und Twitter, umso stärker nimmt das Bedürfnis zu, die Kandidaten direkt zu treffen.» Dies zeige sich auch etwa im grossen Zulauf zu den Veranstaltungen von Christoph Blocher (Ausgabe vom Donnerstag).

Fragerunde mit dem Publikum

Wie treten die Kandidaten im öffentlichen Gespräch auf? Welche inhaltlichen Positionen vertreten sie bei den Schwerpunktthemen der Luzerner Politik? Den Regierungsratskandidaten persönlich auf den Zahn fühlen: In einer Fragerunde wird das Publikum in Luzern und Sempach die Gelegenheit dazu erhalten. «Der ‹Neuen Luzerner Zeitung› ist es wichtig, dass mit den beiden Publikumsveranstaltungen die Wähler in Stadt bzw. Agglomeration und auf der Landschaft gleichermassen berücksichtigt werden», erklärt Jérôme Martinu, Leiter regionale Ressorts.

Auslosung vor Ort

Die beiden Podiumsdiskussionen werden sich thematisch unterscheiden: Während in Luzern der Hauptfokus auf «Verkehr und Wirtschaft» sowie «Fusionen und Zusammenarbeit» liegt, sind die Schwerpunkte in Sempach «Gesundheit und Finanzen» sowie «Bildung».

In Sachen inhaltlicher Linie soll der Spontanitätsfaktor auf den Podien in Luzern und Sempach so hoch wie möglich gehalten werden. «Für die Hauptdiskussion bilden wir zwei Gruppen. Diese werden erst vor Ort ausgelost. Dadurch kann sich auch kein Kandidat auf ein spezielles Thema vorbereiten. Denn: Die Stimmbürger wählen Generalisten in die Regierung, diese sollten mit allen Luzerner Themen vertraut sein», sagt der Leiter des Ressorts Stadt/Region Luzern, Christian Bertschi, der die Podien zusammen mit Jérôme Martinu moderiert.

red

Die Regierungsratskandidaten im Porträt (am Samstag Urs Dickerhof) lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.

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