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Adligenswil rechnet 2019 mit einem Plus von 335'000 Franken

Der Adligenswiler Gemeinderat legt für das kommende Jahr ein Budget mit einem leichten Ertragsüberschuss vor. Der Steuerfuss soll gleich bleiben wie bisher.
Hugo Bischof
Blick aufs Dorfzentrum von Adligenswil. (Bild: Nadia Schärli; 22. März 2017)

Blick aufs Dorfzentrum von Adligenswil. (Bild: Nadia Schärli; 22. März 2017)

Für das Budget 2019 der Gemeinde Adligenswil veranschlagt der Gemeinderat einen Gesamtertrag von rund 39 Millionen Franken. Diesem steht ein Aufwand von knapp 38,7 Millionen Franken gegenüber. Daraus resultiert ein Ertragsüberschuss von 335'000 Franken. Die Investitionsrechnung sieht Netto-Investitionen von rund 3,7 Millionen Franken vor. Der Gemeinderat beantragt, den bisherigen Steuerfuss von 2,1 Einheiten beizubehalten.

Bei den Steuern der natürlichen und juristischen Personen rechnet der Gemeinderat 2019 mit einem Anstieg von 0,6 Prozent. Für die ordentlichen Steuern bedeutet dies eine Zunahme um 100'000 Franken. Mehrerträge erwartet werden auch bei den Sondersteuern auf Kapitalauszahlungen (plus 50'000 Franken), den Steuernachträgen früherer Jahre (plus 100'000 Franken) sowie den Grundstückgewinnsteuern (plus 200'000 Franken).

140 000 Franken Minderertrag wegen Abschaffung der Nachkommen-Erbschaftssteuer

Am 23. September 2018 haben die Adligenswiler Stimmberechtigten der Abschaffung der Nachkommen-Erbschaftssteuer beschlossen, weshalb ein Ertrag aus dieser Steuer ab 2019 entfällt. Für das laufende Jahr hatte der Adligenswiler Gemeinderat bei diesem Posten 140'000 Franken budgetiert. Dieser Betrag fällt im kommenden Jahr somit weg.

Durch die Erhöhung der Pensen der Schulleitung auf 80 Prozent und die Erhöhung der Pensen des Schulsekretariats um 20 Prozent entsteht ein höherer Personalaufwand für die Bildung. Zusätzliche Mehrkosten entstehen, da aufgrund eines Bundesgerichtsurteils keine Elternbeiträge für Schulveranstaltungen (zum Beispiel Lager) mehr verlangt werden dürfen. Weil mehr Adligenswiler Schüler an Gymnasien wechseln, wird bei den Gymnasium-Schulgeldern mit einer Zunahme um 128'000 Franken gerechnet.

Auf das Schuljahr 2019/2020 ist der Ausbau der schulergänzenden Tagesstrukturen (Beiträge für Kinderbetreuung in Kitas und bei Tageseltern sowie in den Tagesstrukturen) vorgesehen; hier rechnet der Adligenswiler Gemeinderat mit einem Mehraufwand von 214'500 Franken. Um 50'000 Franken steigt die Finanzierung der Gemeinde für den unentgeltlichen Schulunterricht.

Geld für die neu initiierte Adligenswiler Fasnacht

Der Gemeinderat hat entschieden, der Regionalkonferenz Kultur nicht wieder beizutreten. Der dadurch nicht verwendete Betrag von rund 30'000 Franken wird für kulturelle Aktivitäten in der Gemeinde Adligenswil eingesetzt. So werden 2019 die neu initiierte Fasnacht und das Projekt «777 Jahre Adligenswil» unterstützt. Ebenfalls wird der Seniorenausflug wieder durch die Gemeinde mitfinanziert.

141'700 Franken wird die Gemeinde Adligenswil in den kantonalen Finanzausgleich einzahlen müssen (aufgrund von Gewinnen aus Landverkäufen). Für die Arealentwicklung Dorfkern ist 2019 nichts budgetiert. Der im 2018 budgetierte Betrag von 500'000 Franken reicht gemäss Gemeinderat für die anstehenden Projektarbeiten im Jahr 2019 (Wettbewerb, Bebauungsplan) aus. Für die Schulraumplanung 2020 ist im Budget 2019 ebenfalls kein Betrag vorgesehen. Hier werde er zu gegebener Zeit einen Kredit für die weitere Bearbeitung bei den Stimmberechtigten beantragen, hält der Gemeinderat in seiner Botschaft fest.

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