Adligenswil schmettert Fusionsverhandlungen ab

Mit überwältigender Mehrheit haben die Adligenswiler den Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern eine Abfuhr erteilt. Damit folgten sie dem Antrag des Gemeinderates.

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Grossaufmarsch bei der gestrigen Gemeindeversammlung Adligenswil, die extra in die Tennishalle Stöckenweg verlegt werden musste. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Grossaufmarsch bei der gestrigen Gemeindeversammlung Adligenswil, die extra in die Tennishalle Stöckenweg verlegt werden musste. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Mit einer Fusion würde Adligenswil viel verlieren. Diese Ängste teilte die Mehrheit und lehnte die «abgespeckte» Stadtregion ab. Sie johlten, sie klatschten. Das Abstimmungsergebnis war überwältigend. Mit ihren gelben Stimmkarten bezeugten 898 von 961 anwesenden Stimmberechtigten, dass Adligenswil eigenständig bleiben soll. Nur gerade 42 Personen votierten für den Eintritt in Fusionsverhandlungen.

Damit folgten die Adligenswiler dem Antrag des Gemeinderates, aus dem Projekt «Starke Stadtregion» auszutreten und nicht in Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern einzutreten. Hinter der Haltung des Gemeinderates standen auch die wählerstarken Parteien CVP, FDP und SVP. Grüne, SP und Grünliberale wollten Fusionsverhandlungen aufnehmen.

Die Bevölkerung von Emmen entscheidet am 11. März 2012, ob sie mit der Stadt Luzern einen Fusionsvertrag erarbeiten will.

Christian Bertschi

Mehr über die Versammlung lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.