Ärger über Kirche

Sans-Papiers müssten die Schweiz eigentlich verlassen. Doch die katholische Kirche und die Gewerkschaft Unia geben ihnen Tipps, wie sie im Land bleiben können.

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Auch etwa die Unia wird wegen ihrer Tipps zur Wohnungssuche kritisiert. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Auch etwa die Unia wird wegen ihrer Tipps zur Wohnungssuche kritisiert. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Auf Initiative der Katholischen Kirche Luzern ist vor kurzem ein Verein gegründet worden, der Personen ohne Aufenthaltsbewilligung zur Seite stehen will. So bietet der Verein unter anderem Beratungen an, damit Sans-Papiers zu einer Arbeitsbewilligung kommen. Die Gewerkschaft Unia rät Sans-Papiers zum Beispiel bei der Wohnungssuche zu Tricks.

Für die SVP des Kantons Luzern ist das nicht tolerierbar. «Die zuvorkommende Behandlung von Sans-Papiers durch solche Beratungsstellen macht die Schweiz für Asylsuchende noch attraktiver», sagt Fraktionschef Guido Müller. Auch Regierungsrat Guido Graf hat Bedenken. Es könne so schwieriger werden, Leute wegzuweisen.

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.