AESCH: 25-jähriger Mann ertrinkt beim Baden im Hallwilersee

Ein junger Mann aus dem Sudan ist beim Baden im Hallwilersee ertrunken. Personen, die mit ihm zusammen im See waren, hatten ihn plötzlich vermisst.

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Blick auf Aesch am Hallwilersee. (Bild: Pius Amrein/ Neue LZ)

Blick auf Aesch am Hallwilersee. (Bild: Pius Amrein/ Neue LZ)

Am Mittwochabend waren in Aesch mehrere junge Leute am Baden im Hallwilersee. Gemäss Polizeiangaben bemerkten sie, dass einer von ihnen fehlt. Eine erste Suche blieb ohne Erfolg und die Gruppe alarmierte die Polizei.

Nach einer weiteren, erfolglosen Suche an der Oberfläche wurden Polizeitaucher aufgeboten. Nach Mitternacht fanden die Taucher den Ertrunkenen in rund fünf Meter Tiefe auf Grund. Beim Verunglückten handelt es sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Sudan.

Die Polizei geht von einem Unfall aus, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Der Ertrunkene war in der Nähe eines Badeplatzes im Wasser.

In der laufenden Badesaison sind damit in der Schweiz laut der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft bereits elf Menschen ertrunken. Im letzten Jahr zählte die Institution 50 Ertrunkene. Häufig betroffen waren Asylsuchende und Touristen.

Tipps fürs Baden in Seen

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) empfiehlt, dass man sich nur in freie Gewässer wie Flüsse, Weiher und Seen wagen soll, wenn

  • man ein guter und geübter Schwimmer ist.
  • Zudem sollte man aufpassen bei kälteren Wassertemperaturen.
  • Unterkühlung kann zu Muskelkrämpfen führen. Deshalb: Je kälter das Wasser, umso kürzer der Aufenthalt.
  • Das kältere Wasser ist auch eine starke Belastung für den Kreislauf.
  • Badeplatz überlegt auswählen.
  • Infos bei Ortskundigen einholen.
  • Kinder nie aus den Augen lassen.
  • Nicht allein schwimmen gehen.
  • Nicht zu weit vom Ufer weg.
  • Niemals in der Nähe einer Wehranlage baden.

pd/cv/rem/sda