AESCH: Physiker zweifelt an Rengglis Eisbomben

13-mal ist ein Eisblock vom Himmel auf ein Haus gestürzt – ohne grössere Schäden anzurichten. Fachleute und Nachbarn sind skeptisch.

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Josef Renggli aus Aesch zeigt einen Eisbrocken, der auf sein Hausdach gefallen sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Josef Renggli aus Aesch zeigt einen Eisbrocken, der auf sein Hausdach gefallen sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Bereits 13-mal soll auf dem Grundstück von Josef Renggli (69) in Aesch eine solche Eisbombe eingeschlagen haben. Dies sagen mehrere Familienmitglieder. Aus der Nachbarschaft allerdings hat niemand einen Einschlag auf das Haus von Rengglis gehört oder gesehen, geschweige denn war jemand selber betroffen. «Es dünkt mich, dass es schon etwas viele Zufälle sind», sagt eine Frau, die in der Nähe wohnt, zu den angeblich vom Himmel fallenden Eisbrocken.

Und es kommen noch weitere Ungereimtheiten dazu. Zum Beispiel ist nicht erklärbar, warum die Eisklötze und das Dach nicht schwerer beschädigt wurden. Thomas Graf, Professor für Physik an der Hochschule Luzern, erklärt: «Nimmt man eine Fallgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde an, ist es höchst unwahrscheinlich, dass bei den spröden Materialien Eis und Ziegelstein kein grosser Schaden auftritt.» Das Material würde wohl zerbersten

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.