AESCH: Wieder krachen Eisblöcke vom Himmel

Schon 13-mal sind Eisblöcke auf das Grundstück der Rengglis in Aesch gestürzt. Nun hat die Familie Strafanzeige eingereicht.

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Josef Renggli aus Aesch zeigt einen Eisbrocken, der auf sein Hausdach gefallen sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Josef Renggli aus Aesch zeigt einen Eisbrocken, der auf sein Hausdach gefallen sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am letzten Dienstag hats wieder gekracht am Bachweg in Aesch: Einen 45 Zentimeter langen und 1½ Kilo schweren Eismocken haben die Rengglis im Garten gefunden. «Das ist unter den Bisherigen das grösste Stück», bestätigt Josef Renggli einen Bericht des «SonntagsBlick».

Bereits zum 13. Mal seit Ende 2007 ist bei Lea und Josef Renggli ein Eisklotz vom Himmel gefallen. Allein seit anfangs Dezember hat es vier Mal eingeschlagen.

Die Eisbrocken stammen mit grosser Wahrscheinlichkeit von Flugzeugen.

Zum aktuellen Stand der Untersuchungen hiess es beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gemäss «SonntagsBlick» lediglich, dass die Abklärungen noch laufen würden und dass es sich hierbei auch um «ein Naturphänomen» handeln könne.

Strafanzeige erstattet
Josef Renggli ärgert sich über derartige Aussagen. Am letzten Freitag hat er deshalb bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.