AESCH: Zu schnell unterwegs – auf dem Dach gelandet

Am späten Samstagabend fuhr ein Junglenker mit übersetzter Geschwindigkeit im Dorf Aesch Richtung Fahrwangen. Dass er nicht angegurtet war, hatte Konsequenzen.

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Die Unfallstelle. (Bild Kapo Luzern)

Die Unfallstelle. (Bild Kapo Luzern)

Kurz nach 23 Uhr fuhr ein 20-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Aesch Richtung Kantonsgrenze Aargau. Infolge übersetzter Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug ins Schleudern. Dies dürfte in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Abbiegemanöver gestanden sein. Dabei stiess der Kleinwagen rechtsseitig massiv gegen eine Gartenmauer. Durch diesen Anprall drehte sich das Fahrzeug, wodurch der Personenwagen erneut auf der Brüstungsmauer aufschlug. Von dort wurde das Auto auf die Hauptstrasse zurückgeworfen. Dort kam es auf dem Dach liegend zum Stillstand, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt (siehe auch Zweitbild unten).

Noch während des Schleuderprozesses wurde der nicht angegurtete Lenker aus dem Fahrzeug auf das Trottoir katapultiert. Der Junglenker wurde dabei mittelschwer verletzt. Durch den Rettungsdienst wurde er hospitalisiert. Bei ihm wurden eine Blut- sowie eine Urinprobe angeordnet.

Die Hauptstrasse im Dorf Aesch war über drei Stunden für den Verkehr gesperrt. Für die lokale Umleitung sowie die Reinigungsarbeiten auf der Unfallstelle standen die Feuerwehr/Regiowehr Aesch sowie Mitarbeiter des Kantonalen Strasseninspektorates im Einsatz.

scd