Agglomeration strebt Strichplan an

Emmen befürchtet, dass sich der Strich vom Ibach weiter ausbreitet. Die Lösung: Verbote, aber auch das Schaffen legaler Zonen in der Region Luzern.

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Strassenstrich zwischen dem Ökihof und der Kehrrichtverbrennungsanlage Ibach. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Strassenstrich zwischen dem Ökihof und der Kehrrichtverbrennungsanlage Ibach. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

«Eine weitere Ausdehnung der Strassenprostitution ins Gemeindegebiet von Emmen ist durchaus möglich.» Das hält der Emmer Gemeinderat in einer nun veröffentlichten Beantwortung eines Postulats fest. In diesem hatte Andreas Roos namens der CVP-Fraktion die Exekutive aufgefordert, die Erarbeitung eines Strassenstrich-Reglements analog demjenigen der Stadt Luzern zu prüfen.

Roos findet mit seinem Anliegen bei der Gemeinde Gehör: «Denn zurzeit verfügen wir über kein eigentliches Instrument, um die Strassenprostitution in den Griff zu bekommen, falls sie sich in Emmen installieren sollte», schreibt die Exekutive in ihrer Antwort. Sofern der Einwohnerrat bei seiner nächsten Sitzung am 3. Juli denselben Kurs einzuschlagen bereit ist, wird Emmen also schon bald Abklärungen für die Schaffung eines Reglements treffen, in dem Sperrzonen für die Strassenprostitution definiert werden.

Dave Schläpfer

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