AGGLOMERATIONSPROGRAMM: Lässt sich der Bundesrat noch umstimmen?

Die Regierung will, dass der Bund das Agglomerationsprogramm Stans mitträgt. Sie kämpft und plant weiter.

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Kommt der Viertelstundentakt der Zentralbahn, wird sich die Barriere beim Karliplatz häufiger schliessen. Deshalb will die Regierung die Umfahrung Stans-West bald. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Kommt der Viertelstundentakt der Zentralbahn, wird sich die Barriere beim Karliplatz häufiger schliessen. Deshalb will die Regierung die Umfahrung Stans-West bald. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Bund hatte beschlossen, dass er das Agglomerationsprogramm Stans in der Periode 2011 bis 2014 nicht mitfinanzieren werde. Dazu nimmt der Regierungsrat nun Stellung. Er hofft weiterhin auf das Geld aus Bern und verlangt, dass der Bund nochmals über die Bücher geht.

Die Regierung kreidet an, dass der Bund die Agglomeration Stans nur isoliert betrachtet hat. Es müsse aber berücksichtigt werden, wie stark sie mit dem Raum Luzern, Ob- und Nidwalden verbunden sei.

Die Nidwaldner Regierung macht im gleichen Atemzug auch klar, wie wichtig die Umfahrung Stans-West für den Grossraum Stans sei. Die Umfahrung gehöre in die Priorität A (Realisierung 2011 bis 2014) und die Haltestelle Bitzi in die Priorität B (2015 bis 2018). Der Bund hatte beide Vorhaben in die Priorität C (nach 2018) zurückgestuft.

Ob sich der Bundesrat noch umstimmen lässt, ist ungewiss.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.