Akademiker finden keine Jobs

Die Zahl gut ausgebildeter Arbeitsloser in Luzern hat sich verdoppelt. Sie müssen sich vermehrt mit Praktika der Arbeitslosenversicherung über Wasser halten.

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Die Leuchtstifte sind noch die jene von den Prüfungsvorbereitungen. Eine junge Frau sucht sich eine Stelle. Themenbild. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ)

Die Leuchtstifte sind noch die jene von den Prüfungsvorbereitungen. Eine junge Frau sucht sich eine Stelle. Themenbild. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ)

Besonders gut ausgebildete Arbeitskräfte sind immer häufiger arbeitslos. Seit September 2008 hat sich die Zahl der Arbeitskräfte, die einen Fachhochschulabschluss oder eine höhere Ausbildung vorweisen können, im Kanton Luzern verdoppelt – auf knapp 300 Personen. Dies sind rund 8 Prozent der Gesamtzahl der Arbeitslosen.

Als Grund für diese Entwicklung orten Fachleute die steigende Zahl der Praktika. Es sei vermehrt so, dass Studienabgänger nicht fest, sondern via Berufspraktika angestellt werden, sagt Kurt Simon, Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt bei der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit. Trotz dieser Entwicklung haben Akademiker laut Simon gute Perspektiven. Die Gefahr einer Langzeitarbeitslosigkeit sei «in der Regel sehr gering».

Sasa Rasic

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