AKTION: Erben waren an den Waffen nicht interessiert

Die im Zusammenhang mit dem revidierten Waffenrecht an den letzten beiden Wochenenden durchgeführte freiwillige Waffenabgabe-Aktion verlief aus Sicht der Kantonspolizei Nidwalden äusserst erfreulich.

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Szene von der einer ähnlichen Aktion im vergangenen November in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Szene von der einer ähnlichen Aktion im vergangenen November in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Aktion verfolgte zwei Ziele: Dem Bürger wurde die Möglichkeit geboten, unbürokratisch alte Waffen, welche er nicht registrieren lassen wollte, bei der Kantonspolizei abzugeben und durch weniger Waffen im Umlauf die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt.

Die Erwartung des Waffenspezialisten, dass rund 100 bis 150 Waffen abgegeben würden, wurde deutlich übertroffen. So nutzten 90 Personen das Angebot der freiwilligen Waffenabgabe zu den vorgegebenen Zeiten und gaben insgesamt 174 Waffen ab. Als Grund gaben die meisten Abgabewilligen an, dass sie für die Waffen keine Verwendung mehr hätten oder dass sie als Erben kein Interesse an den Waffen hätten.

Waffen können weiterhin freiwillig jederzeit bei der Kantonspolizei Nidwalden abgegeben werden. Interessierte melden sich dazu bei der Anmeldung der Kantonspolizei Nidwalden an der Kreuzstrasse 1 in Stans. Bei Fragen oder Unklarheiten steht der Waffenspezialist der Kantonspolizei Nidwalden gerne unter 041 618 44 66 zur Verfügung.

scd