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ALBERSWIL: Agrarmuseum Burgrain will sich erneut neu ausrichten

Das Agrarmuseum Burgrain startet mit vollem Programm in die neue Saison. Ab 2018 soll jedoch ein neues Konzept greifen und für den längst erwünschten Aufschwung sorgen.
Ernesto Piazza
Museumsleiterin Beatrice Limacher vor der neuen «Food Waste»-Ausstellung im Agrarmuseum Burgrain. (Bild: Roger Grütter (Alberswil, 28. März 2017))

Museumsleiterin Beatrice Limacher vor der neuen «Food Waste»-Ausstellung im Agrarmuseum Burgrain. (Bild: Roger Grütter (Alberswil, 28. März 2017))

Die Winterpause ist vorbei: Am 1. April startet das Agrarmuseum Burgrain in eine weitere Saison. Neben viel Altbewährtem sind wieder diverse Sonderausstellungen zu sehen. Wem die Blue­grass-Musik ans Herz gewachsen ist, kommt beim Spring-Festival auf die Rechnung. Weiter finden ein Einachsertreffen statt, ein Dreschfest steht, und es wird ein Hoftheater aufgeführt. Abgerundet wird der Zyklus im Dezember mit drei Lichterabenden.

«Es ist für uns wichtig, mit einem breiten Spektrum viele ­Publikumsschichten anzusprechen», erklärt Museumsleiterin Beatrice Limacher. Denn die Konkurrenz sei gross. Dementsprechend brauche das Zusammenstellen der passenden Themenvielfalt «stets viel Kreativität», so Limacher.

Tipps, um Essensabfälle zu vermeiden

Wie jedes Jahr werden im Burgrain im Frühling im Brutapparat Hühnereier ausgebrütet. Die ­«Bibeli» sollen in der Karwoche schlüpfen. Sie sind bis am 23. April im Agrarmuseum zu sehen. Am 5. April startet die Osterausstellung unter dem Motto «Zauberhaft». Sie dauert bis am Ostermontag. Kreative Köpfe zeigen inmitten von alten Gerätschaften eine breite Palette an Kunsthandwerk. An den meisten Ausstellungstagen kann man einem oder mehreren Künstlern beim Arbeiten über die Schultern blicken.

Während der ganzen Museumssaison – das heisst bis am 29. Oktober – wird die Sonderausstellung «Darf’s es Betzali weniger sii?» gezeigt. Das Thema «Food Waste» ist der Vermeidung von Lebensmittelabfällen gewidmet. «Wir möchten mit einfachen Massnahmen Tipps dazu geben», sagt Limacher. Beispielsweise, dass man mit einem Zettel einkaufen gehe und sich dadurch nicht von den Aktionen leiten lasse. Oder, dass man zu Hause den Kühlschrank richtig einräume und so auf Ablaufdaten schaue.

Die Sonderausstellung war bereits im letzten Jahr zu sehen und soll zu einem festen Bestandteil des Museums werden. Dieses Jahr sind speziell Schulklassen eingeladen. Der Kanton Luzern und die Albert-Koechlin-Stiftung arbeiten hier eng zusammen, beide finanzieren mit. Speziell ist, dass den Schülern des Kantons Luzern kostenlos ein tolles Angebot zur Verfügung steht.

Fokus auf Ernährung und Landwirtschaft

Aktuell liegen die Besucherzahlen bei jährlich rund 10 000 Personen. Diese Zahl bezieht sich sowohl auf das Museum als auch auf die verschiedenen Anlässe. Damit können und wollen sich die Verantwortlichen aber künftig nicht mehr zufriedengeben.

Bereits vor ungefähr drei Jahren beabsichtigte man, sich neu zu positionieren. Im Zuge dessen kamen rund hundert alte Geräte unter den Hammer. Nur: Die ­damals ebenfalls angestrebte ­Weiterentwicklung trug nicht die erwarteten Früchte. Daher habe sich der Stiftungsrat entschieden, nochmals eine Neuausrichtung vorzunehmen, sagt Museumsleiterin Beatrice Limacher. Und so sind die Verantwortlichen momentan dabei, mit neuen Partnern Inhalte zusammenzutragen. Bei der künftigen Ausrichtung soll der Hauptfokus auf Ernährung und Landwirtschaft liegen. Aber auch die Agrar­geschichte gibt es im Museum Burgrain weiterhin zu sehen.

Bis Ende Jahr soll der diesbezügliche finanzielle Rahmen geklärt sein. Dann will man mit dem Projekt Entscheidungsreife erlangt haben. 2018 dürfte für das Agrarmuseum zu einem wichtigen Prüfstein werden. Limacher: «Ich bin sehr zuversichtlich, dass es diesmal klappt.» Details – gerade was die neuen Partner betrifft – könne sie noch keine verraten.

Der Startschuss zu einer eigentlichen Saison der Konsolidierung macht am Wochenende ein Garagier aus der Umgebung mit seinen Autoneuheiten. An beiden Tagen ist der Eintritt frei.

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Weitere Infos finden Sie unter www.museumburgrain.ch

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