Albert Koechlin Stiftung: 8,3 Mio. ausbezahlt

2008 standen der Albert Koechlin Stiftung AKS 8,3 Millionen Franken für die Durchführung von Projekten zur Verfügung. Das Geld floss in 93 Projekte.

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Franz Peter, Direktor der Albert Koechlin Stiftung. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Franz Peter, Direktor der Albert Koechlin Stiftung. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ende 2008 waren bei der Stiftungsverwaltung 93 Projekte in Bearbeitung. Davon sind 42 AKS-eigene Projekte, das heisst Projekte, welche die Stiftung mit ihrer Verwaltung selbst geplant und entwickelt hat oder durchführt und weiter entwickelt. Für die Projekte standen der Stiftung 2008 insgesamt 8,3 Millionen Franken zur Verfügung – so viel wie im Vorjahr, wie es es in einer Medienmitteilung heisst. Im vergangenen Jahr wurden 325 (im Vorjahr 387) Anfragen um Unterstützung oder Förderung eingereicht. Nach Bereichen aufgeteilt kamen vor allem Anfragen aus den Ressorts Erziehung und Bildung (104), gefolgt vom Bereich Kulturelles (102), Soziales (84), Umwelt (27) und Wirtschaft (8).

400 Beratungsgespräche im Roten Faden
Ein generelles Motiv des Stiftungszweckes sei es, Menschen in bedrängenden Situationen beizustehen, wie es weiter heisst. Dafür engagiert sich die Stiftung mit sieben dauernden Projekten. Eines davon ist der rote Faden, ein Projekt zur Beratung, Weiterbildung und Betreuung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. 2008 hat die AKS das Projekt «Der rote Faden» in die Rechtsform einer Tochterstiftung umgewandelt. Der rote Faden ist die vierte Tochterstiftung, die als selbständige Einrichtung gegründet worden ist. Gegen 400 Beratungsgespräche wurden 2008 im Roten Faden durchgeführt. Weiter ist zum ersten Mal ein Familienprogramm für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen angeboten worden. Dieses dient der Vorbereitung auf das Leben mit den Folgen einer Demenzerkrankung.

In der Stiftungsverwaltung teilen sich 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 720 Stellenprozente. In drei AKS-eigenen Projekten und in den vier Tochterstiftungen sind insgesamt 32 Mitarbeitende mit insgesamt 1680 Stellenprozenten tätig. Weitere 18 Personen stellen sich als Freiwillige ehrenamtlich zur Verfügung. Die Stiftung Besuchsdienst Innerschweiz (BDI) und die Stiftung café sowieso bieten insgesamt 109 Menschen mit einer Behinderung eine sinnvolle und flexible Tagesstruktur (geschützte Arbeitsplätze).

scd