ALLMEND: Acht Einsprachen gegen die Sportarena

Die Einsprecher gegen die Sportarena könnten bis vor Bundesgericht rekurrieren. Die Stadt rechnet dennoch nicht mit Bauverzögerungen.

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Pius Stadelmann, Präsident Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Pius Stadelmann, Präsident Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Acht Einsprachen gegen den Gestaltungsplan für die Sportarena Allmend sind bei der Stadtverwaltung eingegangen. Von wem, wollte Lisbeth Hegele von der Stadtplanung auf Anfrage nicht bekannt geben. «Zunächst muss abgeklärt werden, ob die Einsprecher überhaupt einspracheberechtigt sind.» Danach werde der Stadtrat die Einsprachen entweder ablehnen oder gutheissen.

Schutzverband ärgert sich
Ein Einsprecher ist der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee. «Für die beiden geplanten Wohnhochhäuser neben dem neuen Fussballstadion gibt es keine raumplanerische Begründung, sie dienen einzig der Rendite des Investors», kritisiert Verbandspräsident Pius Stadelmann. Er ärgert sich: «Die Stadt vertuscht die Auswirkungen der Wohntürme.» Dass deren effektive Höhe inklusive technischer Aufbauten 91,5 respektive 80,5 Meter betrage, sei noch nie mitgeteilt worden.

Einer früheren Einsprache des Landschaftsschutzverbands gegen die Allmend-Umzonung (die am 24. Februar 2008 vom Volk gutgeheissen wurde) hatte der Stadtrat die Legitimität abgesprochen. Dagegen beschwerte sich der Verband beim Regierungsrat. Dieser dürfte demnächst darüber befinden.

Ebenfalls eine Einsprache eingegeben haben die Schützengesellschaft der Stadt Luzern und die Astronomische Gesellschaft Luzern.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.