ALLMEND: Allmend-Verkehr: Horw hat Forderungen

Auf der Luzerner Allmend könnte sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Die Horwer schauen der Stadt dabei sehr genau auf die Finger.

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Baustelle an der Horwerstrasse: Mit der Allmend-Planung soll künftig noch mehr gebaut werden. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Baustelle an der Horwerstrasse: Mit der Allmend-Planung soll künftig noch mehr gebaut werden. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Neue Sportarena und Hochhäuser, neues Messegelände, dritte Spur auf der Horwerstrasse und neuer Kreisel bei der Einmündung Zihlmattweg: Das Gesicht der Luzerner Allmend soll sich nachhaltig ändern. Davon betroffen ist auch der direkte Nachbar, die Gemeinde Horw. Nachdem der Allmend-Gestaltungsplan der Stadt bis Ende April aufgelegen war – acht Einsprachen gingen dazu ein –, veröffentlichte nun vor wenigen Tagen der Horwer Gemeinderat seine Stellungnahme zum aktuellen Projekt.

Angaben zu «heiklen Punkten»
Die Horwer Gemeinderätin und Bauchefin Manuela Bernasconi sagt: «Grundsätzlich stehen wir der Allmend-Planung positiv gegenüber. Die Sportarena ist für die gesamte Agglomeration wertvoll.» Trotzdem: Horw verlangt vom Luzerner Stadtrat «zu verschiedenen heiklen Punkten» genauere Angaben oder ergänzende Massnahmen. Denn: «Wir sind natürlich stark vom Projekt betroffen. Einerseits während der Bauphase, dann aber auch später, wenn Grossanlässe stattfinden», so Manuela Bernasconi. «Wir wollen sicherstellen, dass unsere Interessen als direkter Nachbar nicht untergehen.» Anfang Woche trafen sich die Zuständigen aus Horw und der Stadt Luzern zum klärenden Gespräch. Bernasconi hat «ein gutes Gefühl», dass die Horwer Anliegen bei der Stadtluzerner Baudirektion angekommen sind.

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.