ALLMEND: Die Sportarena nimmt eine grosse Hürde

Die Stadtschützen ziehen ihre Beschwerde gegen die Allmend-Umzonung zurück. Noch hängig ist allerdings die Einsprache gegen den Gestaltungsplan.

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Modell der geplanten Sportarena. (Bild Keystone)

Modell der geplanten Sportarena. (Bild Keystone)

Die Schützengesellschaft der Stadt Luzern zieht ihre Beschwerde gegen die Allmend-Umzonung zurück. «Wir haben uns mit der Stadt in Sachen Schiesslärm im Grundsatz geeinigt», sagt Stadtschützen-Präsident Peter Studer. Vorgesehen ist der Bau einer Schiesssporthalle am Standort des heutigen Schiessstandes Zihlmatt. «Wichtige Fragen zu deren Bau und zu deren Ausstattung bleiben aber offen», fügt Studer an.

«Grosses Hinderniss aus dem Weg»
Rosie Bitterli Mucha, Chefin Sport und Kultur bei der Stadt, freut sich: «Damit ist ein grosses Hindernis auf dem Weg zur Sportarena Allmend aus dem Weg geräumt.» Die Umzonung ist notwendig, damit die Sportarena-Investoren die beiden zur Finanzierung des Stadionbaus geplanten Wohnhochhäuser errichten können. Die Stadtluzerner Stimmbevölkerung sagte am 24. Februar 2008 Ja zur Umzonung. Die Stadtschützen reichten dagegen beim Regierungsrat des Kantons Luzern eine Beschwerde ein. Begründung: Das Schiesslärm-Problem auf der Allmend sei ungelöst, der Bau von Wohnungen deshalb gar nicht möglich.

Ob der Regierungsrat die Umzonung in Kraft setzen wird, steht damit aber noch nicht fest. Noch ist eine zweite Beschwerde hängig, jene des Landschaftsschutzverbands Vierwaldstättersee. Auch wenn die Umzonung in Kraft tritt, ist die Sportarena noch nicht gebaut. Bewilligt werden muss auch noch der Gestaltungsplan.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.