Allmend-Hochhäuser: Bauarbeiter klagen an

Dumpinglöhne und Schwarzarbeit: Auf der Baustelle der Allmend-Hochhäuser soll vieles krumm gelaufen sein.

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Nun wird eingezogen: Die Hochhäuser neben der Swissporarena ragen 88 beziehungsweise 77 Meter in die Höhe. (Bild: Stefan Kaiser / Neue LZ)

Nun wird eingezogen: Die Hochhäuser neben der Swissporarena ragen 88 beziehungsweise 77 Meter in die Höhe. (Bild: Stefan Kaiser / Neue LZ)

Das ist starker Tobak: Im August 2011 sollen auf der Baustelle bei den Allmend-Hochhäusern zahlreiche Bauarbeiter aus Portugal zu viel zu tiefen Löhnen beschäftigt worden sein. Anstatt die versprochenen 28 Franken pro Stunde sollen die rund 25 Arbeiter aus Portugal am Ende des Monats mit 1200 Euro abgespeist worden sein. Publik wurde der Fall nun, weil sich betroffene Arbeiter bei der Gewerkschaft Unia gemeldet haben.

Firma aus dem Kanton Zürich

Der Lohndumping-Vorwurf richtet sich an eine Baufirma aus dem Kanton Zürich, die immer wieder Arbeiten an den Hochhäusern durchführte. Die Firma bestreitet die Vorwürfe vehement und überlegt sich, mit rechtlichen Schritten gegen die Gewerkschaft Unia vorzugehen. Davon lässt sich Giuseppe Reo, Leiter der Unia-Sektion Zentralschweiz, nicht einschüchtern. Für ihn ist klar: «Auf der Allmend-Baustelle ist vieles krumm gelaufen».

Daniel Schriber

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