ALLMEND: Hundefreunde sind besorgt über Allmend-Pläne

Noch sind die Allmend-Wiesen ein Hundeparadies. Hundehalter befürchten, dass sich das ändern könnte. Nicht zu Unrecht.

Drucken
Teilen
Tierarzt Jörg Willi und Hundesitterin Eillen Bossert spielen mit Hunden auf der Allmend. (Bild Roger Grütter)

Tierarzt Jörg Willi und Hundesitterin Eillen Bossert spielen mit Hunden auf der Allmend. (Bild Roger Grütter)

Jörg Willi macht sich Sorgen. Der Luzerner Tierarzt und Leiter eines Beratungs- und Betreuungsunternehmens für Haustiere befürchtet, dass die Luzerner Allmend vom Hundeparadies zur hundefeindlichen Zone werden könnte. «Wenn ich mir vorstelle, was dort alles mit- und nebeneinander Platz finden soll, dann sind neue Konflikte und ein Leinenzwang für Hunde programmiert.»

Willis Kummer bezieht sich auf die Pläne der Stadt. Diese will den Natur- und Erholungsraum Allmend sanft aufwerten und für die Bevölkerung attraktiver machen. Unter anderem ist eine Spiel- und Erholungswiese für Kinder und Familien vorgesehen. Willis Befürchtung scheint nicht unbegründet: Im 45-seitigen Bericht zu den Allmendplänen kommt das Wort Hund nur einmal vor: im Zusammenhang mit einem Hundeverbot.

Zone nur für Hunde gefordert
Wo bitte sollen sich Stadthunde noch frei bewegen können, wenn nicht auf der Allmend?», fragt sich Jörg Willi. Sein Vorschlag: Auf der Allmend soll eine Zone reserviert werden, wo Hunde unbehelligt laufen und spielen können.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.