ALLMEND: Luzerner Ja zur Sportarena

Bei einer Rekord-Stimmbeteiligung von fast 58 Prozent sagt die Stadtluzerner Bevolkerung Ja zur neuen Sportarena.

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Die Sportarena Allmend wird unter anderem zwei Hochhäuser erhalten: eines 80, das andere 75 Meter hoch.

Die Sportarena Allmend wird unter anderem zwei Hochhäuser erhalten: eines 80, das andere 75 Meter hoch.

Die Realisierung der Sportarena wurde mit einem Ja-Stimmenanteil von 55,1 Prozent angenommen, 44,9 Prozent waren dagegen.

Einzig Sternmattquartier sagt Nein
Die Vorlage wurde in 19 der 20 Abstimmungskreise angenommen. Nur im direkt betroffenen Sternmattquartier überwog eine Nein-Mehrheit (577 gegen 442). Ein sehr knappes Ja gab es im St.Karli-Quartier (227 gegen 224).

Die gegenwärtige Abstimmung wies die höchste Stimmbeteiligung in der Stadt seit 2005 (Abstimmung Schengen Dublin) bzw. 2002 (UNO-Abstimmung) auf.


250 Millionen Franken kostet die Sportarena auf der Allmend; davon entfallen 63 Millionen Franken auf das Fussballstadtion mit rund 17'000 Plätzen. Das Projekt umfasst ferner ein Hallenbad, eine Tribüne für die Leichtathletikanlage, eine Schiesssporthalle, Räume für den Breitensport und zwei Hochhäuser mit Wohnungen.

Investorin ist die Credit Suisse; sie setzt auf die Rendite aus den Wohnungen. Die Kosten für die Stadt in dieser Public-Private-Partnership (PPP) belaufen sich auf 103 Millionen Franken. Weil die Investorin der Stadt für das 99-jährige Baurecht 31 Millionen bezahlt, bleiben unter dem Strich 72 Millionen Franken.

Notwendig wurde das Projekt, weil das alte Stadion auf der Allmend ausgedient hat. Will der FC Luzern weiterhin in der Superleague spielen, muss ein neues Stadion her. Mindestens für die Inftrastruktur ist nun mit dem Entscheid vom Sonntag gesorgt.

kst/bac/sda