ALLMEND: Noch ein Komitee gegen die Sportarena

Ein zweites Komitee gegen die Umzonung für die Sportarena Allmend hat sich formiert. «Wir sind nicht gegen das Stadion und auch nicht gegen die Hochhäuser und das Projekt KOI», sagte am Donnerstag an einer Medienorientierung der Architekt und Denkmalpfleger André Meyer.

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Beim Komitee dabei: Der Werber Edgar Küng (Archiv). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Beim Komitee dabei: Der Werber Edgar Küng (Archiv). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Wir sind einzig und allein dagegen, dass ein Teil der Allmend für private Zwecke umgezont werden soll.»

Wenn der Stadt so sehr am Stadion gelegen sei, müsse sie es selber finanzieren und diese Aufgabe «nicht an einen privaten Investor delegieren», betonte Meyer. Die Allmend gehöre allen und dürfe nicht «kommerziellen Nutzungen geopfert werden». Die geplante Wohnnutzung ist laut Meyer auch «verfassungsrechtlich problematisch».

Führendes Komitee-Mitglied ist auch der Luzerner Werber Edgar Küng (Kreag), der einst massgeblich bei der Planung des KKL mitwirkte. «Mit der Umzonung von Allmendland für zwei Hochhäuser nimmt die Mantelnutzung spekulative Züge an», erklärte er, «die Allgemeinheit wird durch die Umzonung kalt enteignet, und viel Bauland wird dem Erholungsraum Allmend für zukünftige Breitensportprojekte entzogen.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.