ALLMEND-PLANUNG: Das FCL-Stadion braucht VIP-Logen

Ohne genügend Logenplätze im neuen Stadion sieht der FC Luzern für sich schwarz. Bei der Beschaffung der dafür nötigen 9,8 Millionen sei man aber «auf Zielkurs».

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Gedeckte Tische in der Champions Lounge im Stade de Suisse in Bern. Vorbild für Luzern? (Bild pd)

Gedeckte Tische in der Champions Lounge im Stade de Suisse in Bern. Vorbild für Luzern? (Bild pd)

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich ist der Fussballclub Luzern zurzeit stark gefordert. 9,8 Millionen Franken müssen der FCL und «FCL-nahe Kreise» zum Bau der geplanten Sportarena Allmend beitragen. Damit wird der Ausbau zum «A-plus»-Stadion finanziert, dank dem auch internationale Spiele möglich sein werden. Demnächst muss der FCL definitive Garantien für diese Gelder vorlegen.

Bereits diverse Zusagen
Gerüchte, wonach die Sponsorensuche harzig verlaufe, weist FCL-CEO Thomas Schönberger klar zurück. Im Gegenteil: «Wir sind auf Zielkurs.» Diverse namhafte Zentralschweizer Unternehmen hätten Beiträge zugesichert. Namen will Schönberger aber keine nennen: «Die Geldgeber bestehen auf Anonymität. Sie wollen nicht, dass auch kleinere Vereine bei ihnen betteln kommen.» Verhandlungen laufen auch mit dem Kanton Luzern und weiteren Zentralschweizer Kantonen.

«Wir haben bereits diverse schriftliche Zusagen, die wir der Stadt vereinbarungsgemäss in der zweiten Septemberhälfte präsentieren werden», sagt Schönberger. Das Stadtparlament tagt am 25. September zum Thema Allmend. Schon am nächsten Dienstag aber wird der Stadtrat seinen neusten Allmend-Bericht veröffentlichen. Viel Zeit, um den ganzen Betrag zusammen zu bringen, bleibt dem FCL also nicht.

Mit den 9,8 Millionen soll im neuen FCL-Stadion vor allem der VIP-Bereich ausgebaut werden. Konkret: Es soll zusätzliche Logen und Businessplätze geben.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.