ALLMEND: Räumung soll gerichtlich durchgesetzt werden

Am 10. Oktober 2008 ist die Frist abgelaufen, die die Stadt den Bewohnern der illegalen Wagenburg auf der Allmend für den freiwilligen Abzug gewährt hat. Nun hat der Stadtrat entschieden, die Räumung gerichtlich durchzusetzen.

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Die illegale Wagenburg auf der Allmend. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die illegale Wagenburg auf der Allmend. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Seit Mitte August leben sechs Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren in acht Wagen auf der Allmend. Die besetzte Fläche befindet sich teilweise auf den Grundstücken der Stadt Luzern und der Gemeinde Kriens. Der Stadtrat hatte am 23. September 2008 im Grundsatz entschieden, dass die Gruppe das Gelände zu räumen hat. Der Gruppe wurde eine Frist gesetzt, um das Gelände bis spätestens 10. Oktober 2008 freiwillig zu verlassen.

Eine Wohn- beziehungsweise Campingnutzung auf dem Gelände ist unzulässig. Das Gebiet des Grenzeichenbezirks hat zudem einen hohen ökologischen Wert und eine hohe Sensibilität auf störende Einflüsse. Da das Gelände bis zum Ablauf der Frist nicht freiwillig geräumt wurde, hat der Stadtrat am entschieden, eine Besitzschutzklage beim Amtsgericht einzureichen. Damit will die Stadt die Räumung gerichtlich durchsetzen, wie die Baudirektion mitteilt.

scd