ALLMEND: Sportarena-Ballone sorgen für Ärger

Die Ballone zur Visualisierung der Allmend-Hochhäuser werden nächste Woche montiert. Zu spät, sagen Kritiker.

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Ballone sollen die Höhe der geplanten Hochhäuser verdeutlichen. (Visualisierung pd)

Ballone sollen die Höhe der geplanten Hochhäuser verdeutlichen. (Visualisierung pd)

Baudirektor Kurt Bieder hatte in Aussicht gestellt, dass die Ballone Mitte Januar, zwei Wochen vor dem Versand der Abstimmungsunterlagen, installiert würden. Gestern nun gab die Stadt bekannt: Die Ballone werden am Mittwoch, 23. Januar, installiert. Das ist nur eine Woche vor dem Versand der Abstimmungsunterlagen. Dieser erfolgt laut dem Büro für Abstimmungen ab 28. Januar bis 1. Februar.

«Die Ballone kommen viel zu spät», bemängelt SVP-Grossstadtrat Anton Holenweger, «das Vorgehen des Stadtrats ist unseriös.» Holenweger hatte mit einem Postulat im Stadtparlament die Aussteckung mittels eines Baugespanns gefordert, sich dann aber aus Kostengründen mit der Ballon-Variante zufrieden gegeben. Auch SP-Fraktionschef Markus T. Schmid zeigte sich auf Anfrage «sehr überrascht, dass es die Baudirektion nicht schaffte, wie versprochen bezüglich Ballone Wort zu halten». Es sei wichtig, «die Höhe der Wohntürme im Sinne einer fairen und transparenten Information jetzt sofort anzuzeigen».

Laut Baudirektor Kurt Bieder war eine frühere Installation der Ballone «nicht möglich, wir mussten von den wenigen Firmen, die so etwas machen können, Offerten einholen. Das braucht Zeit.» Die Bevölkerung habe immer noch genügend Zeit, sich vor Ort zu informieren, betont Bieder. Dazu komme die laufende Allmend-Ausstellung in der Kornschütte. Die Ballone über der Allmend bleiben bis 24. Februar, dem Tag der Abstimmung, sichtbar.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.