ALLMEND: Sportarena: Die Verträge sind unterschrieben

Die Stadt und ihre privaten Partner sind sich einig. Ob die Sportarena gebaut wird, hängt aber noch von weiteren Beteiligten ab.

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Modell der Sportarena Allmend. (Bild Keystone)

Modell der Sportarena Allmend. (Bild Keystone)

Das Feilschen um letzte Details fand am Mittwochabend ein Ende. Punkt 18 Uhr begann im Stadthaus Luzern die Unterzeichnung des umfangreichen Vertragswerks zur Sportarena Allmend, darunter die Baurechtsverträge für das Fussballstadion, das Sportgebäude und die Wohnhochhäuser sowie der Mietvertrag für das Hallenbad. Rund vier Stunden später waren alle Verträge unterzeichnet und beurkundet.

«Ein wichtiger Tag»
«Das ist ein wichtiger Tag für uns», sagte gestern Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Generalunternehmung AG, Sarnen. Diese realisiert zusammen mit der Halter AG, Zürich, als Totalunternehmer die Sportarena. «Entscheidend für uns ist vor allem, dass wir mit dem Investor klargekommen sind», sagte Bucher.

Beim Investor liefen offenbar noch bis kurz vor der Vertragsunterzeichnung die Telefondrähte heiss. «Im Moment finden letzte Bereinigungen statt», sagte jedenfalls um 16 Uhr Ivana Bianchet, Sprecherin der Credit Suisse Real Estate Asset Management. Die CS-Anlagegefässe investieren rund 230 Millionen Franken in den Bau der beiden Wohnhochhäuser, des neuen Stadions und des Sportgebäudes (mit Hallenbad, Fitnesscenter und Turnhalle).

«Wichtig auch für Breitensport»
Dritter Hauptpartner der Stadt bei der Vertragsunterzeichnung war die Stadion Luzern AG, der unter anderen die FC Luzern Innerschweiz AG gehört. Thomas Schönberger, CEO der FC Luzern Innerschweiz AG, betonte gestern: «Mit dieser Vertragsunterzeichnung ist ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Die Sportarena ist nicht nur für den FC Luzern wichtig, sondern auch für den Breitensport.»

Ob die Sportarena tatsächlich gebaut werden kann, ist aber auch nach dieser Vertragsunterzeichnung noch keineswegs sicher. Zunächst wird am (heutigen) Donnerstag das Stadtparlament über die Baurechtsverträge beraten. Sagt das Parlament Ja, kommt es am 30. November zur entscheidenden Volksabstimmung in der Stadt Luzern.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.