Allmend: Türme bekommen einen Feuerlift

Die beiden Wohnhochhäuser auf der Allmend stellen die Feuerwehr vor neue Herausforderungen. Eine Lösung ist bereits im Bau.

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Vorbild Zug: Im Hochhaus Uptown gibt es bereits einen Feuerwehrlift. Im Bild: Feuerwehrmann Daniel Hegglin bei einer Übung. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Vorbild Zug: Im Hochhaus Uptown gibt es bereits einen Feuerwehrlift. Im Bild: Feuerwehrmann Daniel Hegglin bei einer Übung. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Sie sind 77 und 88 Meter hoch, die beiden Wohnhochhäuser auf der Luzerner Allmend, die sich derzeit im Bau befinden. Viel zu hoch für die Autodrehleitern der Feuerwehr, die laut Markus Portmann, stellvertretender Luzerner Feuerwehrkommandant, auf maximal 30 Meter ausgezogen werden können. Doch was tun, wenn es in den oberen Stockwerken mal brennen sollte und verletzte Personen geborgen werden müssen?

Über das Treppenhaus erhöhen sich Einsatzdauer und Aufwand in solch hohen Gebäuden erheblich. Die Bauherren haben sich mit dem Thema deshalb bereits bei der Planung befasst. Die Lösung: Die beiden Hochhäuser erhalten einen speziellen Feuerwehrlift. Dieser ist so konstruiert, dass er – anders als andere Aufzüge – im Brandfall benutzt werden kann. Dank einer Überdruckbelüftung bleibt er im Brandfall rauchfrei. Feuerwehrleitern erreichen die hohen Stockwerke von Hochhäusern nicht. Portmann dazu: «Wir löschen einen Brand von innen her. So kommen wir möglichst nahe an das Feuer heran und können gezielter arbeiten.»

Aleksandra Mladenovic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.