«ALPENFESTUNG»: Gemeindepräsident bedauert TV-Entscheid

Die TV-Aufnahmen werden in der Festung Fürigen gemacht, doch die Live­sendungen gehen nicht im Drehort Stansstad, sondern in Stans über die Bühne. Der Stansstader Gemeinde­präsident zeigt sich darüber enttäuscht.

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Der Stansstader Gemeindepräsident Peter Christen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Stansstader Gemeindepräsident Peter Christen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Alpenfestung»: SF lässt Stansstad im Regen stehen» titelte die «SonntagsZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Auf Anfrage bestätigte Christen sein Bedauern über die Nichtberücksichtigung, bezeichnet den Artikel in der «SonntagsZeitung» aber als «etwas zugespitzt».

«Für uns geht jetzt nicht die Welt unter, und wir sind auch niemandem böse», so der Gemeindepräsident. Doch insgeheim sei man schon davon ausgegangen, dass auch Stansstad in der TV-Sendung eine Rolle spiele «und nicht nur das Tor zur Festung und diese selber zu sehen sind».

Christen findet vor allem schade, dass sie vom Schweizer Fernsehen aussenvor gelassen wurden. «Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.» Für ihre Ideen hatte es gar keinen Platz. So feiert Stansstad unter dem Motto «Zeitmaschinen» am 24. Juli seinen eigenen Auftakt zur TV-Produktion – abseits der Kameras, aber für alle Interessierten zugänglich.

Oliver Mattmann/Neue NZ

Mehr zum TV-Projekt «Alpenfestung» lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.