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ALPNACH/KRIENS: Wetter legt Pilatusbahnen lahm

Wegen Schneefall beförderte die Zahnradbahn am Montag keine Gäste auf den Pilatus. Bereits angemeldete Gruppen mussten umdisponieren – denn auch die Seilbahn fährt wegen Revisionsarbeiten nicht.
Matthias Piazza
Pilatus-Gäste wurden am Sonntag vom Schnee überrascht. (Bild: Philipp Schmidli (5. November 2017))

Pilatus-Gäste wurden am Sonntag vom Schnee überrascht. (Bild: Philipp Schmidli (5. November 2017))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Bis am Samstag genossen die Touristen auf Pilatus-Kulm bei schönem Herbstwetter die Rundsicht. Der Wetterumschwung vom Wochenende aber hat den Tourismus auf dem Pilatus vorübergehend zum Erliegen gebracht. Die Zahnradbahn würde ihre Saison zwar erst am 19. November beenden. «Doch wegen des Schnees auf den Gleisen können wir zurzeit nicht fahren», sagte gestern Godi Koch, Direktor der Pilatusbahnen. «Sorgen bereiten uns weniger die Menge des Schneefalls als vielmehr der Wind, der den Schnee verfrachtet und an gewissen Stellen bis ­einen Meter hoch türmt.»

Der Bahnbetrieb kam am Montag zum Erliegen. Der Unterbruch kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Denn auch von Krienser Seite kommt man zurzeit nicht auf den Pilatus hinauf. Die Gondel- und die Luftseilbahn sind vom 23. Oktober bis 10. November in Revision. «Diese Revisionen durch externe Firmen werden rund ein Jahr im Voraus geplant und können nicht einfach kurzfristig verschoben werden.» Und einen idealen Zeitpunkt für Revisionen gebe es nie. Die jetzige Konstellation sei seines Wissens aber erstmalig.

Festsitzen muss aber niemand auf Pilatus-Kulm. Am Montagmorgen wurden die Hotelgäste mit der Zahnradbahn ins Tal gebracht, bevor diese im Verlauf des Vormittags den Betrieb einstellte.

Reisegruppen weichen auf andere Berge aus

Der Schaden hält sich laut Koch wegen der Zwischensaison in Grenzen. «Und Tagestouristen gehen bei diesem Wetter kaum auf den Pilatus.» Die Reisegruppen mit täglich 400 Teilnehmern würden in solchen Fällen auf andere Destinationen ausweichen. Solche Betriebsausfälle seien höhere Gewalt. Geld müssten die Pilatusbahnen nicht zurückerstatten, da die Fahrt erst am Tag selber bezahlt werde. Ob die Zahnradbahn heute wieder fährt, konnte Godi Koch am Montag noch nicht sagen.

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