Altbüron, Altwis, Werthenstein und Wikon schliessen deutlich besser ab

Mehr Steuereinnahmen, weniger Ausgaben: Die Rechnungsergebnisse fallen viel besser aus als budgetiert.

Roseline Troxler
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Altbüron

Die Erfolgsrechnung 2019 weist bei einem Gesamtaufwand von 6,38 Millionen Franken ein Plus von gut 112'000 Franken aus. Budgetiert wurde ein Plus von knapp 50'000 Franken. Die Nettoinvestitionen von Altbüron belaufen sich auf knapp 119'000 Franken, budgetiert waren gut 911'000 Franken. Aufgrund der Coronakrise wurde die auf den 13. Mai terminierte Gemeindeversammlung abgesagt. Stattdessen findet am 27. September eine Urnenabstimmung statt, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heisst.

Altwis

Bei einem Gesamtaufwand von knapp 2,68 Millionen Franken weist Altwis ein Plus von rund 153'000 Franken auf. Dies entspricht gegenüber dem Budget einer Verbesserung von 265'000 Franken. Das bessere Ergebnis liegt vor allem an höheren Steuereinnahmen und geringeren Aufwendungen bei der Bildung und der Pflegefinanzierung, wie die Gemeinde mitteilt. Die Nettoinvestitionen lagen 2019 bei rund 163'000 Franken. Der Gemeinderat zeigt sich erfreut über den Abschluss, sieht die Fusion mit Hitzkirch per Januar 2021 aber nach wie vor als der richtige Weg an.

Werthenstein

Die Stimmbürger von Werthenstein können am 28. Juni unter anderem über die Rechnung 2019, die teilrevidierte Gemeindeordnung und das revidierte Wasserversorgungsreglement abstimmen. Die Gemeinde Werthenstein präsentiert eine fast ausgeglichene Rechnung 2019. Das Minus beträgt knapp 14000 Franken, budgetiert war ein Minus von fast 560000 Franken. Zum guten Ergebnis haben laut Gemeinde höhere Einnahmen bei den Gemeindesteuern beigetragen. Zudem konnte das Kostenwachstum im Aufgabenbereich Gesundheit und Soziales gebremst werden. Die Investitionsausgaben belaufen sich im 2019 auf 1,35 Millionen Franken.

Wikon

Wikon legt für das vergangene Jahr eine Rechnung mit einem Plus von knapp 350'000 Franken vor – «trotz turbulentem Jahr», wie die Gemeinde mitteilt. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von rund 450'000 Franken. Grund für das bessere Ergebnis sind unter anderem ein Minderaufwand im Bereich Gesundheit und Soziales sowie deutlich höhere Einnahmen bei den Sondersteuern und den ordentlichen Steuern. Das Ergebnis überrascht insofern, dass der Fokus im vergangenen Jahr auf einer Reorganisation der Verwaltung lag (wir berichteten). Wikon leidet seit Jahren unter strukturellen Problemen, wie es in der Botschaft heisst. Die Urnenabstimmung findet am 28. Juni statt.