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ALTBÜRON: Bei den «Gögs» läuft’s auch nach 60 Jahren rund

Das ehrwürdige Fasnachtskomitee hat zum Jubiläum geladen. Die Fasnächtler kamen, sahen – und siegten einmal mehr.
Manuel Burkhard
Diese gute Fee reiste mit der Vespa zum Jubiläum der «Gögs» an. (Bild: Maria Schmid (Altbüron, 8. Februar 2018))

Diese gute Fee reiste mit der Vespa zum Jubiläum der «Gögs» an. (Bild: Maria Schmid (Altbüron, 8. Februar 2018))

Geburtstag ist toll, Fasnacht ist toll – fällt beides für einmal zusammen, muss die Freude folglich doppelt (oder sogar quadratisch) sein. Genau diese Situation herrscht heuer in Altbüron. Die Sechs Gögs – die ehrenwerten Männer, die für das närrische Treiben im Dorf verantwortlich zeichnen – feiern ihr 60-jähriges Bestehen. So war das Motto für den Umzug denn auch selbsterklärend: «60 Jahre 6 Gögs». Ein bisschen Schummelei ist allerdings dabei: Im Gründungsjahr 1958, als vom Fastnachtskomitee der erste Umzug und der Gögsball im Kreuz organisiert wurde, da waren es erst 4 Gögs. Aber das tut der runden Sache natürlich keinen Abbruch.

Viele Ehrerweisungen für die Gögs

Im Zentrum standen die Gögs selbst. Die MuKi-Turner eiferten ihnen mit schwarzem Frack und Zylindern nach, ein rollender Gögsli-Pub versorgte die Zuschauer mit Suppe. Wenig bescheiden gab sich der Gögs-Fanclub. Zurzeit noch ganze vier Mann stark, hat er sich das ambitionierte Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren auf tausend Mitglieder anzuwachsen (also etwas mehr, als Altbüron Einwohner hat). Dass die Fasnacht in Altbüron noch lange weitergefeiert werden kann, garantierte der Turnverein Altbüron. Mit ihrem Gögsinator produzierten sie Gögs auf Vorrat. Für die nächsten hundert Jahre sollte es nun reichen. Den Geburtstagkuchen lieferte die Schule Altbüron, die als wandelnde Kerzen die Umzugsstrecke unter die Füsse nahm.

Doch auch ernste Themen kamen wurden fasnächtlich umgesetzt; der Sparwahn der Luzerner Regierung etwa. Aber während man sich sorgt, dass die Fasnacht auf drei Tage beschränkt wird (Ausgabe von vom 8. Februar), zeigte sich in Altbüron auch eine positive Folge: Da die Polizei kein Geld mehr hat, um Verbrecher zu jagen, haben die Beamten jetzt Zeit, selbst an der Fasnacht mitzufeiern. Bleibt nur zu hoffen, dass die bösen Buben solange ebenfalls von der Fasnacht abgelenkt sind.

Umzug in Kürze

Anzahl Nummern: 20
Anzahl Zuschauer: 1500
Stimmung: feierlich jubilierend
Dauer: 60 Minuten
Highlight: Gögsinator

Manuel Burkhard

kanton@luzernerzeitung.ch

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