«Alte» spielen gross auf zum Jubiläum

50-jährig ist die älteste Guuggenmusig aus Kriens - Grund genug für eine schränzende Geburtstagsparty.

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Die Alt-Chacheler, verstärkt mit ein paar Ehemaligen, geben ihr kakofonisches Comeback. (Bild: Jérôme Martinu/Neue LZ)

Die Alt-Chacheler, verstärkt mit ein paar Ehemaligen, geben ihr kakofonisches Comeback. (Bild: Jérôme Martinu/Neue LZ)

Proppenvoll war der Krienser Pilatussaal. Über 350 Gäste sassen ganz eng an den Tischen, was die Stimmung natürlich rüüdig beflügelte. Das ganze fasnächtliche Kriens schien am Samstagabend aufmarschiert, um das 50-Jahr-Jubiläum der Guuggenmusig Chacheler zu feiern. Was Präsident Thomas Bitzi an der Geburtstagsparty speziell gefiel: «Besondere Freude habe ich, dass so viele Ehemalige gekommen sind – eine ganze Tischreihe voll.» Ehemalige hatte es auch auf der Bühne, als die Alt-Chacheler ein paar herrlich schränzende Jubiläums-Ständchen intonierten – Dudelsack-Intro inklusive. Obwohl fasnächtlich längst in der zweiten und dritten Reihe, geriet dieses Comeback der «Alten» zu einem Höhepunkt. Die rund 25 Guuggerinnen und Guugger hatten dafür extra zehnmal geprobt. «Auf der Jagd nach den alten Instrumenten und dem verlorenen Ansatz» seien sie gewesen.

Die Narrenzunft Lälli aus Weil am Rhein besucht die Chacheler. (Bild: Jérôme Martinu)
48 Bilder
50-Jahr-Jubiläum im Pilatussaal Kriens. (Bild: Jérôme Martinu)
50-Jahr-Jubiläum im Pilatussaal Kriens. (Bild: Jérôme Martinu)
50-Jahr-Jubiläum im Pilatussaal Kriens. (Bild: Jérôme Martinu)
50-Jahr-Jubiläum im Pilatussaal Kriens. (Bild: Jérôme Martinu)
Der Samichlaus liest Chacheler-Ehrenpräsident Peter Bitzi (links) und Präsident Thomas Bitzi (rechts) die Leviten. (Bild: Jérôme Martinu)
Gesichtet an der Chacheler-Geburtstagsparty: Der Krienser Gemeinderat Paul Winiker als russischer (?) Generalissimus. (Bild: Jérôme Martinu)
Die Alt-Chacheler, verstärkt mit ein paar Ehemaligen, geben ihr kakofonisches Comeback. (Bild: Jérôme Martinu)
Die Alt-Chacheler, verstärkt mit ein paar Ehemaligen, geben ihr kakofonisches Comeback. (Bild: Jérôme Martinu)
Die Chacheler erhalten ein neues Fasnachtsbild für die Kapellbrücke, gemalt vom Ehrenpräsidenten und Gründungsmitglied Seppi Kreienbühl. (Bild: Jérôme Martinu)
Parodistische Produktion: Die Narrenzunft Lälli aus Weil am Rhein besucht die Chacheler. (Bild: Jérôme Martinu)
Geburtstagsgeschenk für die Chacheler: Ein "Buebezögli" zum Aufhängen. (Bild: Jérôme Martinu)
Die Alt-Chacheler, verstärkt mit ein paar Ehemaligen, geben ihr kakofonisches Comeback. (Bild: Jérôme Martinu)
1962 (Bild: PD)
1962 (Bild: PD)
1969 - Eulen (Bild: PD)
1969: Eulen (Bild: PD)
1969: Laternentaufe (Bild: PD)
1969: Laternentaufe (Bild: PD)
1970 - Chacheler Masken (Bild: PD)
1972 - 10 Jahre Chacheler mit der Jubiläumstorte (Bild: PD)
1972 - Major (Bild: PD)
1972 - 10 Jahre Chacheler mit der Jubiläumstorte (Bild: PD)
1973 - Major (Bild: PD)
1977 (Bild: PD)
1979 - Blaue Vögel (Bild: PD)
1979 (Bild: PD)
1981 - Putzfraueli (Bild: PD)
1982 (Bild: PD)
1983 - Harlekin (Bild: PD)
1988 - Mode (Bild: PD)
1988 - Mode (Bild: PD)
1990 - Magier (Bild: PD)
1992 - Schteialti Chacheler (Bild: PD)
1992 - Schteialti Chacheler (Bild: PD)
1993 - Wächter vom Obernau (Bild: PD)
1993 - Wächter vom Obernau (Bild: PD)
1994 - Till Eulenspiegel (Bild: PD)
2003 - Chacheler Phase (Bild: PD)
2004 - Elfen & Zwölfen (Bild: PD)
2004 - Elfen & Zwölfen (Bild: PD)
2004 - Elfen & Zwölfen (Bild: PD)
2008 - Titanic 1 Jahr danach (Bild: PD)
2008 - Titanic 1 Jahr danach (Bild: PD)
2009 - Scharlach rot (Bild: PD)
2009 - Scharlach rot (Bild: PD)
2009 - Scharlach rot (Bild: PD)
2010 - Schwarze Maskerade (Bild: PD)

Die Narrenzunft Lälli aus Weil am Rhein besucht die Chacheler. (Bild: Jérôme Martinu)

Bild für die Kapellbrücke
Nicht nur musikalische Geschenke wurden verteilt: Ehrenpräsident und Gründungsmitglied Seppi Kreienbühl malte den Chachelern ein neues Werk für die Kapellbrücke-Fasnachtsbilder. Wenn die älteste Krienser Guuggenmusig jubiliert, lassen sich das natürlich auch Gallivater Seppi Burri mit Gallimutter Monika nicht entgehen. Auch der Gemeinderat hatte ein Detachement geschickt: Paul Winiker, verkleidet als eine Art russischer Generalissimus. Ob er wohl das militante Kostüm wählte, weil er als Finanzdirektor derzeit arg unter Beschuss liegt?

Jérôme Martinu