ALTERNATIVES WOHNEN: Grüne: mehr Platz für Wagenburgen

Die Grünen wollen in der Stadtverwaltung extra eine Ansprechperson für Wagenburgen. Dabei liegt die letzte Anfrage einer Gruppe acht Jahre zurück.

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Die Wagenburg in Kriens im Januar 2009. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Wagenburg in Kriens im Januar 2009. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Auslöser für den Vorstoss der Grünen ist die Wagenburg, die auf der Allmend war und nun in Emmen steht. In einem Postulat fordert die Grünen-Grossstadträtin Monika Senn deshalb eine Ergänzung der Bau- und Zonenordnung (BZO), um das Wohnen in Bauwagen auf brach liegenden Geländen zu ermöglichen. Bei der BZO-Revision sei ausserdem zu prüfen, auf welchen städtischen Grundstücken Platz für mobiles Wohnen eingerichtet werden kann. Und die Stadtverwaltung soll eine Ansprechperson für Wagenplatz-Gesuche bestimmen.

Vor etwa acht Jahren habe letztmals eine Gruppe bei der Stadt für eine Wagenburg angefragt, sagt Daniel Bernet, Jurist der Baudirektion. In Zusammenarbeit mit dem Verein für kirchliche Gassenarbeit fand die Stadt damals im Ibach eine Lösung für diese Menschen. Dort gibt es bis heute einen Platz für Fahrende, der gut genutzt wird.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.