ALTERNATIVKULTUR: SP: Hilfe für obdachlose Frigorex-Institutionen

Das Wohlwollen der Stadt gegenüber der geplanten Salle Modulable ist gross – im Gegensatz zu alternativen Kulturbetrieben. Dies will die SP ändern.

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Das Frigorex-Gebäude. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Das Frigorex-Gebäude. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Durch die geplante Frigorex-Überbauung wird die Existenz wichtiger alternativer Kulturbetriebe bedroht, unter anderem sind das Théâtre la Fourmi, das Vasco da Gama und die Kunsthalle betroffen, wie es in einer Medienmitteilung der Partei heisst. Zudem verlören auch zahlreiche Künstler ihre Studios und Werkstätten.

Angst um alternative Kunst
Die Postulanten stellen fest, dass der Luzerner Kulturkompromiss durch die vom Stadtrat propagierte Kulturpolitik gefährdet wird, wie es weiter heisst: Etablierte Kultur für ein zahlungskräftiges Publikum werde gefördert, allenfalls mit einem städtischen Baurecht beschenkt und mit Projektierungskrediten unterstützt, alternative Kultur gehe zu Grunde, weil sie auf sich selbst gestellt keine geeigneten Räume mehr finden kann.

Dominik Durrer, Luzia Vetterli und David fordern deshalb im Namen der SP-Fraktion den Stadtrat in einem dringlichen Postulat unter anderem auf, personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die nicht etablierte, alternative Kultur, insbesondere die Institutionen, die durch den Abbruch der Frigorexhalle obdachlos werden, bei der Suche nach neuen, zentrumsnahen und geeignete Räume zu unterstützen.

scd