ALTERSPFLEGE: In Krienser Heimen herrscht Platzmangel

Nicht alle pflegebedürftigen Krienser können in der Gemeinde bleiben. Eine kurzfristige Lösung lehnt der Krienser Sozialvorsteher jedoch ab.

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In Kriens gibt es zu wenige Betten für pflegebedürftige Personen. Hier ein Bild aus einem Pflegeheim in Unterägeri. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In Kriens gibt es zu wenige Betten für pflegebedürftige Personen. Hier ein Bild aus einem Pflegeheim in Unterägeri. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer in Kriens in eines der vier Alters- und Pflegeheime eintreten möchte, muss sich gedulden. Die 247 Betten sind voll belegt. Und auf der Warteliste stehen rund 100 Personen. Diese müssen nun in einer anderen Gemeinde einen Pflegeplatz suchen.

Für den Krienser Sozialvorsteher Lothar Sidler ist die Situation unbefriedigend. «Wir sind daran, zwei Notbetten zur Verfügung zu stellen, damit Personen kurzfristig und befristet aufgenommen werden können», sagt Sidler. Das Problem müsse aber grundsätzlich angegangen werden. Eine Variante wäre ein Ersatz für das Alters- und Pflegeheim Grossfeld.

Eine Notlösung lehnt Sidler ab: Die Umwandlung von Zimmern des Altersheims in Pflegezimmer würde zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Die Gänge und Zimmer seien für die Pflegebetten zu eng und in den Zimmern würden Nasszellen für Pflegebedürftige fehlen.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.