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ALTERSPFLEGE: St. Anna-Schwestern bauen ein neues Altersheim

In der Stadt Luzern wollen die St. Anna-Schwestern für 40 bis 50 Millionen Franken ein neues Alterszentrum mit 130 Wohn- und Pflegeplätzen bauen. Der Neubau an der Tivolistrasse soll das Marienhaus und das Heim St. Raphael ersetzen. Der Bezug ist für 2019 geplant.

Die bisherigen Bauten würden unter anderem den Ansprüchen an eine moderne Pflege nicht mehr gerecht, teilte die St. Anna Stiftung Luzern am Mittwoch mit. Das Projekt diene zudem der Sicherung der Lebensgrundlagen der Glaubensgemeinschaft der St. Anna-Schwestern.

Das geplante Zentrum zwischen Rigi- und Tivolistrasse beherbergt rund 50 öffentliche Pflegeplätze in Einzelzimmern. Hinzu kommen 24 Plätze in Mehrzimmer-Wohnungen für Schwestern und nahestehende Personen. Vorgesehen sind auch ein neues, öffentliches Bistro und Räume für Spitex.

Zum neuen Alterszentrum St. Anna zählen dereinst auch 30 in diesem Jahr renovierte Einzelzimmer im Haus Tivoli sowie 26 Wohnplätze für Ordensgemeinschaften im Schwesternhaus Rosenhalde. Total umfassen die Anlagen der St. Anna-Schwestern schliesslich 130 Pflege- und Wohnplätze, 2 mehr als heute.

Das Geld für das 50-Millionen-Projekt will die Stiftung mit eigenen Mitteln finanzieren. Nach einem Architekturwettbewerb 2015 ist der Baubeginn für 2017 geplant. Zwei Jahre später soll das neue Heim bezogen werden können.

Die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern wurde 1909 in Luzern gegründet. Bis zu 400 Frauen betreuten vor allem Kranke und Familien in der ganzen Schweiz. Von 1918 bis 2005 führten sie in Luzern eine eigene Klinik.

Nach dem Verkauf des Spitals an die Hirslanden-Gruppe konzentrierten sich die Schwestern auf den Betrieb des Alterszentrums, einer Kindertagesstätte, einer Herberge für Frauen in Not sowie auf ihre Hilfswerke in Indien und Afrika. Heute zählt die Gemeinschaft in der Schweiz noch rund 70 Frauen im Alter zwischen 61 und 107. (sda)

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