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Altlastensanierung im Krienser Kleinfeld kostet 700'000 Franken

Der Gemeinderat hat am Donnerstag den Einwohnerrat über die Entfernung der Schadstoffe beim Stadion Kleinfeld informiert. Man sei «mit einem blauen Auge davongekommen».
Stefan Dähler
Das neue Stadion Kleinfeld: Unter dem Rasen lag bis vor kurzem eine Abfalldeponie. (Bild: Pius Amrein, 26. September 2018)

Das neue Stadion Kleinfeld: Unter dem Rasen lag bis vor kurzem eine Abfalldeponie. (Bild: Pius Amrein, 26. September 2018)

Gerechnet hat man im Vorfeld mit bis zu 1,2 Millionen Franken. Die effektiven Kosten für die Schadstoffsanierung im Grund des Stadions Kleinfeld betragen nun aber «nur» rund 700'000 Franken. Das hat der Krienser Gemeinderat am Donnerstag während der Einwohnerratssitzung bekannt gegeben. «Wir sind einigermassen mit einem blauen Auge davongekommen», sagte der zuständige Gemeinderat Franco Faé (CVP). Für die Kosten muss die Gemeinde aufkommen. Ein Gesuch für eine finanzielle Beteiligung durch den Bund sei noch hängig.

Nachdem bei Sondierbohrungen noch keine Hinweise auf Schadstoffe im Boden entdeckt worden waren, stiess man Ende Mai bei den Bauarbeiten für das neue Stadion Kleinfeld auf die Schadstoffe. Sie befanden sich in einer Tiefe ab 4 Metern. Danach entschied der Gemeinderat, die Schadstoffe zu beseitigen (wir berichteten). Dies, um künftige Absenkungen und damit eine Beschädigung des neuen Kunstrasens zu verhindern. Wie die Schadstoffe dorthin gelangt sind, ist offen. Hinweise auf eine ehemalige Deponie habe man in den Archiven keine gefunden.

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