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ALTSTADT: Luzerner Kleinstadt soll besser zur Geltung kommen

Die Stadt Luzern will die «mindere Stadt» mit einer neuen Pflästerung und weiteren Massnahmen aufwerten. Der Stadtrat beantragt dem Parlament, einem 4,44 Millionen Franken teuren Projekt zur Oberflächengestaltung in der Kleinstadt zuzustimmen.
So könnten (von unten links im Uhrzeigersinn) die südliche Burgerstrasse, Bahnhofstrasse und Zugang Franziskanerplatz sowie der Philipp-Anton-von-Segesser-Platz mit Natursteinen künftig aussehen. (Bilder PD)

So könnten (von unten links im Uhrzeigersinn) die südliche Burgerstrasse, Bahnhofstrasse und Zugang Franziskanerplatz sowie der Philipp-Anton-von-Segesser-Platz mit Natursteinen künftig aussehen. (Bilder PD)

In der Altstadt links der Reuss werden die Strassen geöffnet, damit Wasser-, Abwasser-, Gas-, Elektro- und Datenleitungen saniert werden können. Die Stadt will diese Arbeiten nutzen, um auch das Erscheinungsbild der Kleinstadt zu erneuern.

Dank diesem koordinierten Vorgehen könnten Kosten gespart und die Anwohner in den kommenden Jahren vor weiteren Arbeiten verschont werden, teilte der Stadtrat am Dienstag mit.

Insgesamt kosten die Arbeiten, die ab dem nächsten Winter bis Mitte 2018 durchgeführt werden sollen, 11,6 Millionen Franken. 4,7 Millionen Franken entfallen auf das Teilprojekt Oberflächengestaltung. Davon unterbreitet der Stadtrat dem Grossen Stadtrat 4,4 Millionen Franken zur Genehmigung.

Natursteine aus Obwalden

Vorgesehen ist, die Strassen einheitlich mit Natursteinen zu pflästern. Zum Einsatz kommen soll Quarzsandstein aus Alpnach. Die Strassenoberfläche soll trotz der Pflastersteine so plan sein, dass die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes eingehalten werden.

Die Trottoirs werden aufgehoben. Das Oberflächenwasser soll über Rinnen abgeleitet werden, die auch den Fussgängerbereich von der Fahrbahn optisch trennen. Die Rinnen sollen Sehbehinderten als taktile Orientierungshilfe dienen können.

Der Stadtrat plant, die Strassen der Kleinstadt in eine Begegnungszone umzuwandeln. Autos und Velos dürfen in diesen höchstens mit Tempo 20 fahren, Fussgänger haben Vortritt. Die Zahl der Parkplätze bleibt unverändert, die Zahl der Veloabstellplätze wird erhöht.

Angepasst werden sollen ferner die Beleuchtung. Die Orte, wo einst das Burgertor und das Kriensertor standen, sollen sichtbar gemacht werden.

Hinweis: Der detaillierte Bericht»

In Zukunft: Südliche Burgerstrasse Blickrichtung Philipp-Anton-von-Segesser-Platz (Bild: Visualisierung PD)
Heute: Südliche Burgerstrasse Blickrichtung Philipp-Anton-von-Segesser-Platz. (Bild: PD)
In Zukunft: Philipp-Anton-von-Segesser-Platz mit Blickrichtung Bahnhofstrasse. (Bild: Visualisierung PD)
Heute: Philipp-Anton-von-Segesser-Platz mit Blickrichtung Bahnhofstrasse. (Bild: PD)
In Zukunft: Bahnhofplatz und Zugang zu Franziskanerplatz (Bild: Visualisierung PD)
Heute: Bahnhofplatz und Zugang zu Franziskanerplatz (Bild: PD)
Der Planungsperimeter (rote Fläche) und der Betrachtungsperimeter in der Kleinstadt. (Bild: PD)
7 Bilder

Neue Pflästerung in der Luzerner Kleinstadt


pd/rem/sda

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