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Am 1. November ist Weltvegantag: So vegan-freundlich ist Luzern und diese Luzernerinnen setzen sich für das Tierwohl ein

Einst als Trend belächelt, ist die vegane Ernährungsform mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. In der Zentralschweiz hat es zwar ein bisschen länger gedauert als in anderen Teilen der Schweiz.

Livia Fischer
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Am 1. November ist Weltvegantag. Doch was bedeutet vegan leben überhaupt? Die meisten denken vermutlich an die pflanzenbasierte Ernährung. Das ist ein Teil davon – wobei es für Veganerinnen und Veganer übrigens immer einfacher wird, Lebensmittel einzukaufen oder auswärts zu essen, wie Sie weiter unten lesen. Wer jedoch konsequent eine vegane Lebensform pflegt, isst nicht nur keine tierischen Produkte, sondern trägt beispielsweise auch kein Pelz oder Daunen, kauft keine Echtleder-Sachen und verzichtet auf Zirkus- oder Zoobesuche. Einer, der nach diesen Wertvorstellungen lebt, ist der Luzerner Pascal Egger. Wir haben mit dem Tierrechtsaktivisten unter anderem über seine Erlebnisse auf stillen Demonstrationen vor Schlachthöfen gesprochen. Wer sich ebenfalls fürs Tierwohl einsetzt, sind Claudia und Beat Troxler. Die beiden haben ihren Bauernhof in Büron zu einem Lebenshof umgewandelt – wir erklären hier, was das ist. Nicht zuletzt haben wir mit der veganen Ernährungsberaterin Corinne Küng aus Luzern über den gesundheitlichen Aspekt einer pflanzlichen Kost gesprochen.