AM-RHYN-HAUS: Die Picasso-Bilder zügeln ins Rosengart

Die Sammlung des Picasso-Museums wird mit der Sammlung Rosengart zusammengeführt. Das im Am-Rhyn-Haus beheimatete und bis anhin durch die Stadt Luzern geführte Picasso-Museum schliesst deshalb am 30. März 2008 seine Tore.

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Hier hängt bereits ein Picasso-Gemälde: Eingag zur Sammlung Rosengart. (Bild Ruth Tischler/Neue LZ)

Hier hängt bereits ein Picasso-Gemälde: Eingag zur Sammlung Rosengart. (Bild Ruth Tischler/Neue LZ)

Die bisher im Am-Rhyn-Haus ausgestellten Picasso-Werke der Donation Rosengart werden künftig im Rahmen der umfassenden Präsentation von Werken klassischer Moderne in der Sammlung Rosengart an der Luzerner Pilatusstrasse der Öffentlichkeit präsentiert. Aufgrund der in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen erweist sich diese Zusammenführung im Interesse eines attraktiven Museumsbetriebes als sinnvoll, wie die Stadt Luzern mitteilt.

Durch die Zustimmung des Grossen Stadtrates am 24. Januar 2008 zum museumspolitischen Konzept des Stadtrates und zum Subventionsvertrag mit der Stiftung Rosengart steht der geplanten Zusammenführung der beiden Ausstellungen in der Sammlung Rosengart an der Pilatusstrasse nichts mehr im Wege. Die Stiftung Rosengart hat entsprechende Umbauten in die Wege geleitet.

Schliessung des Picasso-Museums
Das Picasso Museum schliesst am Sonntag, 30. März 2008, definitiv seine Tore. Voraussichtlich ab Mai 2008 ist die erweiterte Ausstellung im Rahmen der Sammlung Rosengart wiederum für die Öffentlichkeit zugänglich. Die von Frau Dr. h.c. Angela Rosengart gestaltete neue Hängeordnung wird die Werke der im Eigentum der Stadt Luzern stehenden Donation Rosengart in die bestehende Sammlung Rosengart integrieren.

Neue Nutzung des Am-Rhyn-Hauses
Mit dem Auszug des Picasso-Museums wird das Am-Rhyn-Haus für neue Nutzungen frei. Es liegen bereits mehrere Nutzungsvorschläge von privater und öffentlicher Seite aus den Bereichen Gastronomie und Museen vor. Die verschiedenen Vorschläge und allenfalls weitere Szenarien sollen in einem nächsten Schritt durch eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Verwaltung, Immobilienkreisen, Denkmalpflege auf ihre Machbarkeit hin überprüft werden. In diese Abklärungen einbezogen werden auch Vertreter der parlamentarischen Fraktionen des Grossen Stadtrates.

scd